Pointe du Grouine
Ein absoluter Vogelhotspot sollte es hier oben sein. Mit Fernglas und Kamera starten wir, leider erst um 9 Uhr, zu einem Spaziergang. Und tatsächlich bot sich, neben der herrlich schönen Aussicht, auch einiges an Vogelbeobachtungen: Der Zistensänger, ein Wanderfalke, viele Meisen. Ich starrte durch‘s Fernglas auf die andere Seite der Insel. Keine Basstölpel, keine Thordalks. Nichts außer Möwen. Und Möwen kann ich nicht auseinanderhalten.





Wahrscheinlich hat die drei Kilometer Wanderung noch nie jemand so langsam gemacht wie wir. Ich frag mich, was mein Trackingdienst dazu sagt. Wir bogen aber hinter dem Cap noch kurz auf den Wanderweg ein und fotografierten lustige Ziegen. Auch die Heckenbraunelle, der Zilpzalp und die Schwarzkehlchen (4 Stück auf einem Fleck!) waren hier zu beobachten. Ich ärgerte mich, dass die Lichtverhältnisse nicht mitspielten, weil wir zu spät losgegangen waren, und das ich kein längeres Objektiv besaß. Immerhin wusste ich nun, worauf ich sparen werde.
Dinard



Weiter ging es dann noch nach Dinard. Hier schlenderten wir an der Küste entlang und durch den Ort, der mit unglaublich prunkvollen Villen aufwartete. Essen gehen war hier eine Unmöglichkeit. Nicht, weil es zu teuer war, sondern weil es nur Fleisch und Fisch gab. Also ging es zum Auto zurück. Badesachen holen und hinein in das Meer. Da gerade Ebbe war, konnte man das ganze nicht schwimmen nennen. Eher planschen und sitzen. Aber der Crepes danach war eine gute Belohnung.