Früher habe ich immer sehr gerne Geburtstagsbrunch veranstaltet. Dann war eine kurz Pause, als ich auf Reisen war und in den Süden gezogen bin. Es ist für meinen Freundeskreis aus der Heimat auch nicht besonders einfach für ein Wochenende zum Brunchen an den Bodensee zu fahren. Umso schöner, dass ich mittlerweile einen Freundeskreis hier unten gefunden habe, der bei so etwas mitmacht.
Gestern wurde also aufgetischt. Ich hatte Brötchen und Getränke, vegane Frikadellen, Bananenbrot und Pestoschnecken vorbereitet. Das Buffet wurde aber um etliche Leckereien ergänzt. Nudel- und Bulgursalat, selbstgemachte Dips, Bruschetta, Pancakes, Kuchen, Obst, Muffins, und und und. Eigentlich war das Problem wie immer: Man wollte alles probieren, aber so viel Platz war nicht im Magen.
Wir hatten uns eine gemütliche Crash Pad Liegewiese im Schatten auf unserem Hof gebaut. Ich weiß letztlich nicht, wie viele Leute über den Tag da waren, aber ich denke es waren dann doch um die zwanzig. Und es ist immer wieder spannend, was passiert, wenn Freundeskreise aufeinandertreffen, die sich nicht kennen. Da entstand der „Hallenkreis“, wo die Schrauber:innen und Hallenleiter sich über alles mögliche rund ums Bouldern austauschten. Dann die Mädelsgruppe und viele einzelne Personen, die ich von irgendwoher kenne und die sich dann teilweise wider Erwartens auch schon kannten – meistens natürlich vom Bouldern oder Klettern. Wenn man so einen Haufen Menschen zusammenwirft, kann das nach hinten los gehen. Hier kamen aber die Rückmeldungen, dass so viele liebe, interessante Menschen da waren, dass es sich sehr natürlich angefühlt hatte, mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Am Abend waren wir noch zu sechst auf dem Grenzflohmarkt. Ich war absolut überladen vom socializen am Tag über und nun durchs Gedränge schieben. Aber während die Jungs und R. sich dann zum Biertrinken etwas abseits setzen, zogen K und ich noch ein bisschen über den Flohmarkt. Ich schoppte eine neue Teekanne für mein Stövchen. Dabei war mein eigentlich Plan ja mal auf jedem Flohmarkt einen Teller zu kaufen, sodass am Ende ein bunter Mix aus alten Tellern im Regal steht. Teller also nicht gekauft, aber trotzdem einen netten Abend gehabt. Die Gäst:innen haben dann im garten noch ein Lagerfeuer und Grillen gemacht und ich bin ins Bettchen. Gut, dass wir so viele flexibel Camperfreund:innen haben, die einfach auf dem Hof übernachten können.
Der Sonntagmorgen war für die anderen fünf recht unentspannt. Ich war hingegen sehr ausgeruht. Es ging auf ein Mini-Bouldern in die Halle und dann für eine kleine Abkühlung in den See. Leider war’s wieder so windig, sodass man nicht schwimmen konnte. Der Plan war eigentlich heute Abend noch Sushi zu machen. Den haben wir heute Mittag aber wieder verworfen. Also nur noch ein Restessen, Kaffeetrinken und entspannen. Die Ruhe kann auch sehr schön sein.
Nachträglich herzliche Glückwünsche zum Geburtstag 🎂
Liebe Grüße
Nina
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Danke sehr!
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