Druidenhain & Bärnfels [Fränkische Schweiz]

Nach den ersten beiden Wanderungen hatten wir wirklich schon die Hälfte unseres Urlaubs rum. Vier Tage vergehen einfach viel zu schnell, vor allem in so guter Gesellschaft. Da das Wetter wieder versprach sehr heiß zu werden, hatten wir uns eine Wanderung mit viel Schatten ausgesucht. Am noch „kühlen“ Morgen fuhren wir als das erste Auto auf den Parkplatz am Druidenhain und liefen los in den Wald.

Schon am Feldweg erstreckten sich die mystischen Felsformationen. Das ist wirklich ein außergewöhnlicher Ort. Wir kletterten auf den Felsen herum, schauten in Felsspalten hinein und genoßen die Ruhe des Waldes. Weder Mensch noch Tier begegnete uns hier. Dementsprechend still war es hier im Wald.

Unsere Wanderung begann hier allerdings erst, weswegen wir uns gar nicht allzu lange aufhielten. Wir folgten einem Rundweg weiter durch den Wald, verpassten eine Abstecher zur Höhle, kamen am Golfplatz vorbei und durch viele kleine Dörfer. Auf einem Spielplatz gab es dann unser Pausenbrot. Im nächsten Ort wurde sich noch der tiefe Brunnen samt Häuschen angeschaut, bevor es dann über Felder, Wiesen und durch den Wald wieder zurück zum Druidenhain ging.

Bärnfels

Am letzten vollständigen Urlaubstag ging es dann, nach einigen Entscheidungsschwierigkeiten, nach Bärnfels. Hier im Ort parkten wir an der Kirche, liefen hinein in den Ort und starteten hier unseren Rundwanderweg. Gefühlt hatte die Sonne heute noch einmal richtig an Kraft zugelegt und so waren wir froh, als wir im Wald ankamen.

Der Hosenknopf ist ein witziger Fels. Als wir bei diesem ankamen, schlug mein Kletterherz sofort höher. Überall Felsen, überall Kreide und vorgebohrter Stein mit neuen Sicherungen. Hach, was wäre es nett gewesen hier ein paar Stündchen zu verbringen. Stattdessen ging es für uns weiter über den Waldboden, über Felder und wieder hinein in den Wald. Wir umrundeten den nächsten riesigen Kletterfels.

Kurz vor dem Ort ging es dann noch einmal für einen Abstecher zur Höhle. Die wurde natürlich von meinem Bruder und meiner Mutter erst einmal ausgiebig erkundet. Den restlichen Rundweg außen herum, vorbei an Kletterern, hätte man sich definitiv sparen können. Zurück im Ort stand dann allerdings das an, was wir bereits vom Parkplatz aus gesehen hatten.

Nach der kühlen, schattigen Höhle waren wir plötzlich wieder in der prallen Sonne. Sie brannte unerbittlich auf uns nieder. Fast wären wir eingeknickt und hätten aufgegeben, aber wir konnten die Ruine nicht einfach links liegen lassen. Also quälten wir uns auch die letzten Meter und die letzten Treppenstufen noch hinauf.

Eine kurze Verschnaufpause, ein schnelles Foto und schon ging es wieder hinein in den Wald, immer Richtung Parkplatz. Ein kühles Eis und eine erfrischende Dusche riefen schon nach uns.

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