Treppenviertel Blankenese [Hamburg]

Wie gern bin ich im Norden unterwegs. Wie gern bin ich in Hamburg. Diese große Stadt gewinnt eigentlich immer mein Herz. Letzten Samstag trafen wir uns mit A in Cranz um mit der Fähre nach Blankenese überzusetzen. Große Verwirrung herrschte am Ableger. Keiner wusste so richtig, wann wo und was fahren würde. Die einzige Beruhigung: Es standen noch sehr viele andere Menschen mit am Steg und warteten.

Fast pünktlich kam sie dann. Die Überfahrt dauerte ca. 15 Min. und schon waren wir mitten drin im Treppenviertel. Wir entschieden uns erst einmal dafür ein bisschen durch die Gassen zu schlendern und uns umzuschauen.

So ein bisschen war es wirklich wie im Urlaub. Der heiße Tag trug das Übrige dazu bei. Der mediterrane Stil erinnerte an kleine Orte im Süden und nicht wie die große Stadt im Norden Deutschlands. Treppen rauf, Treppen runter, ein kurzes Eis auf die Hand und wieder zurück zum Wasser.

Von Corona merkten wir hier nichts. Die Leute strömten durch die Straßen, drängten sich in Bars und Restaurants. Lediglich vor dem Eisladen mussten wir unsere Masken aufsetzen. Die Skepsis siegt ja dennoch – kommt mir jemand zu nahe, weiche ich mittlerweile schon aus Gewohnheit zurück.

Mit A verbinde ich vor allem diese Dinge: Minigolfen, wandern, Kubb spielen, Tuc-Kekse und wann immer Wasser in der Nähe ist, auch schwimmen gehen. So auch heute. Er hatte Tuc-Kekse im Gepäck und das Wasser lag direkt vor uns. Nach einer wirklich dringend nötigen Abkühlung in der Elbe waren wir startklar, um nach einem kurzen Restaurantbesuch wieder zurück zu unserem Bulli zu starten. Der wartete auf der anderen Elbseite. Schwimmen in der Elbe kann übrigens ziemlich gefährlich werden. Wir achteten darauf, dass keine Strömungen angegeben und keine Verbotsschilder zu entdecken waren.

Nun standen wir hier am Steg und wollten gern wieder zurück. Allerdings fuhr die Fähre heute nicht mehr nach Cranz, sondern nur noch nach Finkenwerder. Das war dem niedrigen Wasserstand geschuldet. Nach einem Anflug kurzer Panik konnten wir das Problem aber lösen. Mit dem Bus ging es dann zum Sperrwerk. Ernie stand in der knalligen Sonne und wartete artig auf uns.

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