Linneviken [Schweden]

Roadtrip Part X: Blombergs Badplats – Linneviken Badplats

In meinem Kopf hatte sich der Plan schon früh festgesetzt. Irgendwie hätte es sich komisch angefühlt, wenn wir ihn über den Haufen geworfen hätten und an der Westküste gestartet wären. Die Ostküste hatte uns bisher ziemlich verwöhnt. Auch Stockholm und der Tiveden Nationalpark waren Orte, die ich in der Reihenfolge einfach perfekt gefunden hatte. Nun, als wir an der Westküste ankamen, bedeutete das allerdings, dass unser Urlaub schon ziemlich fortgeschritten war.

Verzauberte Welt.

Da waren wir also. Angekommen im Südwesten Schwedens, oberhalb von Göteborg. Auf dem Parkplatz war eine Menge los. Wir stellten Ernie ab, schauten kurz an der Badestelle vorbei und machten uns dann auf zu einem kleinen Spaziergang – den Berg hinauf.

Schärenlandschaft soweit das Auge reicht.

Ich hatte gedacht, dass es solche wunderbaren Orte gar nicht wirklich gibt. Die Schärenlandschaft mit diesen kleinen bunten Orten, die nur mit dem Boot zu erreichen sind, hatten mich sofort. Wieder ein Ort, wo ein Stück meines Herzens verloren ging. Da denkt man, man hat schon so vieles schönes gesehen, aber die Erde überrascht einen doch immer wieder. Je mehr Schönheit sie zeigt und je mehr Glück ich dadurch empfinde, desto unverständlicher werden mir Menschen, die das nicht zu schätzen wissen. Die unseren Planeten nicht zu schätzen wissen.

Ein bisschen mehr Glitzer im Leben.

Nach unserem kleinen Spaziergang beschlossen wir etwas zu lesen, essen und zu spielen. Am Abend, pünktlich zum Sonnenuntergang, zogen wir mit den Kameras noch einmal auf den Berg hinauf. Es war wie im Traum. Die Sonne malte uns einen köstlichen Sonnenuntergang, das Licht wurde wieder einmal ganz warm.

Schweden Flair wie aus dem Bilderbuch.
Herze ich.

Da stand ich also. Wartete, bis die Sonne hinter dem Horizont verschwand. Hatte dieses Gefühl im Bauch. Kribbeln. Es breitete sich aus – im ganzen Körper. Es war, als wäre ich rundum glücklich.

Maritime Aussichten.
Einfach nur gucken.
Rotkäppchen in der Heide.

Sobald das Meer da ist, bin ich meistens schon glücklich. Hier jedoch war nicht nur das Meer da. Es gab Schären, es gab einen Sonnenuntergang, es gab Heide, es gab frische Luft und weite Ausblicke. Der Sonnenuntergang hinterließ ein Licht, als hätte ein riesiger Bär seinen Honigtopf über uns ausgekippt. Tadadaaa, es wird honigwarm.

Sonne zum Anschauen.
Honigfarbende Welt.

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