Kjugekull & Kiaby [Schweden]

Roadtrip Part IV: Juleboda – Kjugekull – Kiaby – Ronneby.

Diese Nacht erwies sich als deutlich erholsamer. Morgens schien schon sehr früh die Sonne und das Licht, inklusive der Stimmung, waren einfach herrlich. Da wir ja nur ein paar Meter vom Meer entfernt standen, wurde kurzer Hand das Frühstück eingepackt und in den Tag gestartet. Mit der besten Aussicht weit und breit.

Kjugekull

Für M war auf jeden Fall eins klar: Wenn wir schon hier in der Nähe waren und das Wetter sogar mitspielte, dann wollte er auf jeden Fall noch einmal an den Fels. Kjugekull ist ein ziemlich großes, sehr nettes Bouldergebiet. Meines Empfindens nach sind hier nur schwere Boulder zu finden. Zwei Mal kurz den Fels angefasst und dann auch direkt wieder aufgehört. Allerdings fand ich den Wald und die Umgebung in dem die Felsen lagen so hübsch, dass ich mich auch so sehr wohl fühlte. Ich hatte ja auch schließlich Kamera und Buch dabei. War also perfekt ausgestattet.

Kiaby

Nach dem einige Stündchen vergangen waren und der Himmel immer grauer wurde, suchte wir uns noch ein nettes Plätzchen, um uns noch schnell einmal zu erfrischen. Kiaby lag nicht weit entfernt und bot einen tollen Badeplatz. Oh Mann, war der See kalt. Es kostete uns einige Überwindung. Danach fühlten wir uns aber umso frischer. Während unserer kurzen Schwimmpause wurden wir von zwei älteren Damen belächelt. Kein Wunder, wo doch Schwimmen vor dem Frühstück zur Tagesroutine dazugehört.

Besonders cool war, dass die Sonne noch kurz herauskam und uns wenigstens ein bisschen wärmte. Während unserer Schwimmpause bekamen wir dann auch tatsächlich einen Seeadler zu Gesicht.

Stellplatz

Wieder ging es an die Suche nach einem Stellplatz. Ich hatte mal wieder Maps zu Rate gezogen und wir fuhren in einen kleinen Ort, der für uns eine schmale Parkbucht am Wasser bereit hielt. Zwei kleiner Punkte gab es dann doch, die etwas störten. Vor allem die Mücken. Die waren hier wirklich penetrant am nerven. Und außerdem war der Parkplatz direkt im Ort und somit crashten wir dann erstmal einen SUP-Kurs.

Ich hatte mich ziemlich zeitnah in diesen Ort verliebt. Eigentlich konnte ich gar nicht mehr aufhören auf diese malerische Bucht zu schauen. Der Abend sollte uns jedoch noch überraschen. Um nicht durchweg zwischen den Paddlern rumzustehen, machten wir erst einmal einen kleinen Spaziergang durch den Ort. Auch hier: Ich war hin und weg!

Ich sah mich schon mit meinem Fahrrad zum Bäcker fahren. Mein Schwedenhäuschen einrichten und im Garten in der Hängematte baumeln. Pünktlich zum Sonnenuntergang standen wir wieder unten auf unserer kleinen Insel und schauten uns das Spektakel an.

Diese Farben, dieser Ausblick! Es hätte nicht schöner sein können. Wirklich, es war ein wahres Feuerwerk. Immer, wenn man dachte, jetzt sei der schönste Himmel zu sehen, änderte sich das Bild noch ein bisschen schöner. Schweden, einfach nur wow.

Unser kleiner Ernie wartete schon mit dem gemütlichen Bett auf uns. Es war auch aller höchste Zeit hineinzufallen und die Eindrücke des Tages zu verarbeiten.

2 replies to “Kjugekull & Kiaby [Schweden]

  1. Die Farben und Kontraste auf deinen Fotos sind wirklich einmalig schön – übrigens nicht nur die der Sonnenuntergänge … Aber dafür ist Skandinavien, insbesondere Schweden, ja bekannt. Ich könnte es mir bloß nicht vorstellen, jenseits der Datumsgrenze zu wohnen, aber das ist wieder eine andere Geschichte …

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