Neunerköpfle [Österreich]

Was an Urlaub immer nicht so schön ist? Genau, das er irgendwann ein Ende findet. Dieses Ende stand uns nun bevor. Wir hatten nach sieben Tagen Österreich mittlerweile schon den sechsten Tag erreicht. Da der Wetterbericht nur halb gelogen hatte und wir eh einen Ausruhtag einlegen wollten, beschlossen wir mit dem Auto zur Bahn des Neunerköpfles zu fahren.

Mit der Tannheimer Tal Card konnten wir wieder umsonst hinauf (und später auch wieder hinunter). Oben blüht es unglaublich schön. Die Bergwiesen und ihre Farben vermisse ich. Da die Jungs den steilen Anstieg machen wollten, schlenderte ich gemütlich außen herum und hatte somit mal keine Menschen um mich herum. Hier und da blieb ich stehen, blickte auf die Wiesen vor mir und genoß die sagenhafte Aussicht.

Vom Neunerköpfle aus konnte ich das Gaishorn sehen. Es schaut schon wirklich fies aus. So spitz und hoch. Kein Wunder, dass das für meine kurzen Beine nichts taugte. Trotzdem war ich ein bisschen stolz auf mich, dass ich es gestern bis auf diesen Berg hinauf und wieder hinunter geschafft hatte. Jetzt, wo ich von der sicheren Seite auf den Berg schauen konnte.

Ich traf die beiden Banausen oben auf dem Gipfel des Neunerköpfle und wir machten uns auf den kurzen Abstieg wieder hinunter zur Bergstation. Schon beim hinauflaufen waren wir hier am Kuh-Klavier hängen geblieben. Auch beim Hinabgehen konnten die beiden es sich nicht nehmen lassen noch schnell ein kleines Lied zu klimpern.

Wir entschieden uns noch ein letztes Mal an einer Almhütte nach Yogurt mit Beeren zu suchen. Auch hier hatten wir kein Glück. Dafür gab es aber süße Schweinchen, Ziegen und leckeren Käsekuchen. Außerdem hatten sie auf dem Neunerköpfle eine lustige Aktion gestartet. Es gab eine Ausstellung von Kuh-Frisuren auf dem Berg verteilt. Konnte man fünf Kuhnamen zuordnen, wurde man zum I-Kuh-Experte. Ich ließ uns an der Talstation selbstredend eine Urkunde dafür ausstellen.

Dann war der Urlaub wirklich schon so gut wie rum. Wir naschten noch ein bisschen Bergkäse aus der Käserei, spielten auf dem Campingplatz Wikingerschach und gingen abends noch einmal lecker essen. Viel mehr war auch nicht drin – es begann nachmittags zu regnen und hörte eigentlich auch bis zu unserer Abfahrt am nächsten Morgen nicht mehr auf.

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