Malcesine [Gardasee]

Diese kleine, sehr süße Ort, war unserer Anlaufpunkt in erster Linie. Aus Campagnola liefen wir so gut wie jeden Abend nach Malcesine und aßen dort in den gemütlichen Restaurants. Fangen wir also mit dem Essen an. Ich persönlich habe mich in das Hafen-Restaurant Nikolas verliebt. Die Plätze liegen direkt am Wasser und das Essen ist sowohl bezahlbar, als auch sehr lecker. Hier muss aber jeder selber schauen. Vom Preis her nehmen sich die Restaurants nichts. Die Freundlichkeit der Kellner lässt in manchen Restaurants jedoch zu wünschen übrig.

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Malcesine liegt sehr idyllisch am Berg des Monte Baldo und ist umgeben von Olivenhainen. Ein kurzer Fußweg führt von Campagnola nach Malcesine hinein. Wir liefen diesen zum Schluss manchmal lieber, als unten am Wasser entlang. Die Olivenbäumchen spendeten ein bisschen Schatten und es war einzigartig, wenn die morgendliche Sonne durch die Äste fiel.

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In Malcesine gibt es, wie schon berichtet, die Möglichkeit auf den Monte Baldo zu fahren. Wer darauf keine Lust hat, kann auch gut und gerne durch die hübschen Gassen schlendern. Es finden sich unzählige Kleidungsgeschäfte, Souvenir-Shops und Keramikläden. Der Ort ist nämlich typisch italienisch: Die Häuser scheinen sich zu stapeln und vor lauter Lebensgefühl haben die Italiener ihre Wohnstätten bunt angemalt. In allen erdenklichen Farben leuchten die Häuschen einem entgegen. Die Gassen sind schmal und verschachtelt aufgebaut, was bei mir am ersten Tag zur leichten Orientierungslosigkeit führte. Ich würde zu bequemen Schuhen raten, da das Kopfsteinpflaster und die kleinen Hügel im Ort sonst schnell ungemütlich werden können.

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Der Hingucker und das wohl bekannteste Gebäude in Malcesine ist die Burg. Diese thront auf dem Felsvorsprung am Wasser und ist ein beliebtes Fotomotiv. Ob tagsüber vom Wasser aus oder abends bei Sonnenuntergang. Sie ist eigentlich immer mit drauf. Besichtigt haben wir die Burg nicht.

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Jeden Abend zog es uns, als kurzen Spaziergang nach dem Essen, zum Wasser runter. Meist liefen wir von Malcesine wieder zurück zum Hotel. Diese Spaziergänge habe ich am meisten genossen. Häufig wusste ich gar nicht wirklich, ob ich lieber vorwärts schauen sollte oder mich noch einmal zur Burg Richtung Süden umdrehen wollte. Vielleicht wäre ein Seitwärts-Gang (Krebsartig) die Lösung gewesen.

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Lie

  • Sonnenuntergänge genießen.
  • Sich verlaufen und neue Ecken kennen lernen.
  • Am Wasser italienisches Essen genießen.
  • Durch Olivenhaine spazieren.
  • In den kleinen Gassen schlendern.
  • Bummeln und sich was für Zuhause gönnen.

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