Von FRA nach LHR nach VYR und zurück

Es ist merkwürdig, dann aufzustehen, wenn eigentlich nachts ist und dann ins Bett zu gehen, wenn eigentlich gerade Mal Mittagessenzeit wäre. Mein Köper ist ziemlich durcheinander. Noch seltsamer ist es jedoch in meiner eigenen Wohnung zu schlafen – meine Wohnung, die nicht mehr nach mir riecht. Ich bin irritiert, wie schnell man aus seinem eingefahrenen Tagesryhthmus (bei mir bestehend aus schlafen, arbeiten, Freizeit, schlafen) geworfen wird. Die Welt stand mir plötzlich offen. Abenteuer wollten erlebt werden.

In Frankfurt am Flughafen begann das Abenteuer dann auch schon: Der Flug hatte zwei Stunden Verspätung wegen eines Gewitters. Unseren Anschlussflug in London bekamen wir also nicht mehr. In London zu stranden ist allerdings immer noch eine sehr nette Alternative. Alle sind immer so freundlich und sie sprechen deutlicheres Englisch. Die Koffer für die Nacht zu bekommen, war dann das letzte große Abenteuer für den Tag. Wir hetzten von einem zum anderen Terminal, da keiner so richtig wusste, wohin sie uns schicken sollten. Letztendlich bekamen wir sie dann doch ausgehändigt. Wir wurden also von British Airways im Hotel einquartiert und verbrachten die Nacht dort. Ausgeruht und munter ging es dann mit einem Tag Verspätung nach Vancouver.

LHR
London Heathrow. Lange nicht gesehen.

Nach fast 10 Stunden Flug wollten wir einfach nur noch ins Hostel. Aber Pustekuchen, der Mietwagen musste ja erst einmal abgeholt werden. Da wir nun aber mit einem Tag Verspätung kamen, war das gar nicht so einfach. Eigentlich hätten wir nach Downtown gemusst, um dort den Wagen abzuholen. Unser Reiseanbieter wies jedoch schon vorher darauf hin, dass diese Stelle Samstag bereits um 15 Uhr schließe. Und es war genau 15 Uhr bei Landung. Am Alamo-Schalter wurden wir dann jedoch trotzdem einfach nach Downtown geschickt – mit der Aussage, diese hätten dort bis 18 Uhr auf. Nach 30 Minuten Zugfahrt in Vancouver Cowntown angekommen standen wir, wer hätte es gedacht, vor verschlossenen Türen. Mein Puls kochte. Weitere 30 Minuten vergingen bei einem sinnlosen Telefonat mit Alamo. Bis dem die Quintessenz war, dass wir wieder zurück zum Flughafen mussten. Also rein ins Taxi und den Wagen vom Flughafen holen. Verschwendetes Geld, verschwendete Urlaubszeit (zusätzlich zu dem verspäteten Flug) und eine Unverschämtheit von der Autovermietung. Danach lief dann aber (fast) 13 Tage alles glatt.

Bei Rückreise saßen wir wieder in Vancouver am Flughafen. Flugverspätung. Und zwar 4 Stunden. Für uns nicht weiter schlimm, da wir hätten eh in London 5,5 Stunden warten müssen. So fügte sich dort alles. Allerdings ist man dann ja doch ziemlich nervös. Gerade wenn man vorher schon diese Hektik bei Anreise hatte. Wir kamen dann aber pünktlich zuhause an und hatten viele schöne Tage, mit vielen unbeschreiblich schönen Erinnerungen im Gepäck.

 

 

 

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