Cascais Teil II [Lissabon Tag 5]

Nun ist es soweit, nach diesem Eintrag habt ihr von Lissabon und der Umgebung erst einmal Ruhe – bzw. verschone ich euch dann mit weiteren Einträgen. Abschließend möchte ich allerdings noch eins meiner Highlights vorstellen.

Cabo da Roca

Der westlichste Punkt Europas. Was habe ich vorher für Dinge darüber gelesen. Man könne sich nicht lange aufhalten, weil der Wind zu stark sei. Überfüllt sei es von Menschen. Aber Pustekuchen. Mit dem Bus kommt man von Cascais innerhalb 20 Minuten zum Leuchtturm. Sobald die kurvige Straße anstieg, verschwand die Sonne und ein Nebel legte sich über die Welt. Am Cabo da Roca wurde es leider nicht viel besser. Die Wolken hatten sich am Horizont verfangen und fast war nicht zu erkennen, wo Himmel auf Meer trifft.

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Allerdings machte mir das überhaupt nichts. Denn westlichsten Punkt wehte keinerlei Wind. Es war fast schwül warm an den Klippen. Einige Menschen hatten sich bei der Feuerwehrübung versammelt und schauten gebannt auf das Abseilen an den Klippen. Sonst begegnete man schon immer wieder Menschen, aber es war nicht so, dass ich das Gefühl hatte überrannt zu werden.

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Mit ein bisschen Zeit im Gepäck liefen wir auf die andere Seite des Leuchtturms und standen plötzlich inmitten verschlungener Pfade und wilden Blumenfeldern. Es war ein bisschen wie im Märchen. Das Meer vor Augen, die wilden Klippen und dann diese lebendige Pflanzenwelt zu Füßen.

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Der einzige kleine Makel war, dass der Bus 20 Minuten verspätet zurück fuhr. Allerdings fuhren auch etliche Menschen mit und der Busfahrer musste ja schließlich seine Tickets verkaufen. Zurück ins Cascais schlenderten wir noch einmal durch die kleinen Gassen des Ortes und kamen dann zum Strand. Hier steppte der Bär am Atlantik.

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Wir hielten uns hier jedoch nicht mehr allzu lang auf. Mit dem überfüllten Zug ging es wieder zurück nach Lissabon. Bevor wir es uns auf der Dachterrasse gemütlich machten, musste aber noch ein kleines selbstgeschenktes Abschiedsgeschenk für mich her: Pastel de Nata.

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Während ich also auf der Terrasse saß und mich pudelwohl fühlte, ließ ich den Urlaub noch einmal Revue passieren. Ich muss sagen, dafür, dass ich eigentlich ganz ursprünglich nach Kopenhagen wollte, konnte mich Lissabon ziemlich gut von sich überzeugen. All die bunten Straßen, die schönen Fliesenmuster an den Häusern und an jeder Ecke eine neue Sehenswürdigkeit. Fast kann ich behaupten, das es kaum eine Stadt gibt, durch die man sich so gut treiben lassen kann wie Lissabon.

6 replies to “Cascais Teil II [Lissabon Tag 5]

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