Cascais Teil I [Lissabon Tag 5]

Wieder waren wir mit dem Zug unterwegs. Dieses Mal vom Bahnhof Cas de Sodre aus. Von hier aus fährt nämlich die Linie nach Cascais. 40 Minuten am Küstenufer entlang und durch einige kleine, süße Orte. Der Zug war leer, es war noch früh am Morgen und die letzten Partygäste traten ihren Heimweg an. Wir schauten auf den Fluss und dann auf den Atlantik.

In Cascais angekommen gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man nimmt den Bus und fährt einmal eine Rundtour durch den Ort (wohlgemerkt für nur 1€) oder man läuft durch die kleinen Straßen oder man fährt mit einem anderen Bus (für knappe 5€) zum westlichsten Punkt Europas. Wir entschieden uns, weil wir den anderen Bus knapp verpasst hatten, für die erste Alternative. Und so saßen wir im Bus und stiegen nach ein paar Stationen wieder aus, nur um dann doch zu Fuß zu gehen. Nämlich zum Leuchtturm Guia. Im Nachhinein bin ich mir nicht sicher, ob man auf das Gelände überhaupt drauf durfte, aber das Tor stand offen und so begutachteten wir den Turm eben von nahen.

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An der Küste entlang, mit Blick auf den Atlantik, kann man wunderschön bis zum Boca do Inferno laufen. Ich hatte mir im Vorfeld einen spektakulären Bogen vorgestellt, aber als ich vor dem Steintor stand, war ich fast ein bisschen enttäuscht. Allerdings konnte ich mir gut vorstellen, dass die Naturgewalten hier sicher ganz schön imposant gegen die Felswände preschen konnten. Das Meer war heute jedoch ruhig wie ein schlafendes Baby. Nicht zu wecken.

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Weiter an der Küste entlang, fiel der Blick immer wieder auf dieses unglaubliche Blau und den nun hinter uns liegenden Leuchtturm. Ich wusste gar nicht, wohin ich zuerst gucken sollte. Auf’s Meer oder auf die Felswände. Ach, wie bewusst mir hier wurde, wie sehr ich doch ein Küstenkind bin.

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Wir bogen kurze Zeit später wieder Richtung Stadt ab und kamen am zweiten Leuchtturm an: Das Santa Marta Lighthouse. Dieser war allerdings weniger spektakulär als der erste. Kurz ein Blick auf Cascais Bucht und auf das Türmchen und ab Richtung Innenstadt.

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Hier schlenderten wir einen Moment durch die Straßen, bis wir zum House of Wonders kamen. Ich kann nur sagen: Zum Glück sind wir hier gelandet und haben den „Geheimtipp“ wahrgenommen. Das Konzept der Etagenbestellung in diesem Restaurant ist ziemlich amüsant. Man bestellt in der ersten Etage, lässt sich das Essen erläutern und wandert dann eine Etage höher, um hier die Getränke zu bestellen. Alle Speisen sind übrigens vegetarisch.

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Auf der Dachterrasse oder im Dachgarten, kann man es sich dann richtig gut gehen und schmecken lassen. Einfach wunderbar.

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Wir zogen dann noch kurz um die alte Festung, von der allerdings nur noch die Mauern besichtig werden können, da im Inneren derzeit ein Kunstprojekt und Hotel zu finden ist. Nachdem wir hier entlang geschlendert waren, ging es zum Busbahnhof zurück und auf die nächste Entdeckungstour.

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Lie

  • Am Meer sein.
  • Wind um die Nase & Sonne auf der Haut.
  • Küstenliebe: Leuchttürme und Felswände bestaunen.
  • Leckeres Essen mit lustigen Bestellsystem.

Weitere Lissaboneinträge:

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Sintra Teil 1 [Lissabon, Tag 2]
Sintra Teil 2 [Lissabon Tag 2]
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