Mallorca: Soller

Immer wenn man das Inselradio hört, bleibt eine Werbung im Ohr hängen: Fet a Soller. Alles aus Soller. Kein Wunder, dass ich diesen „Slogan“ direkt im Kopf hatte, als wir durch die Stadt wanderten. Weit kamen wir allerdings nicht. Genau genommen nur bis zu den Straßenbahnschienen. Hier klingelte schon die erste Bahn hinter uns und selbstverständlich war das ein Grund, um erst einmal stehen zu bleiben und entzückt zu staunen. Der nächste Stop war ein paar Meter weiter: Beim  Café auf dem Marktplatz.

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Ein bisschen wie San Francisco. In ganz klein.

Descafinado con leche. Diese drei Wörter waren damals eine der wenigen, die ich in Spanisch sprechen konnte. Bis heute sind es nicht viel mehr geworden, aber eigentlich brauche ich auch kaum was anderes, solange ich meinen entkoffeinierten Kaffee mit Milch bestellen kann. Der Duft alleine reicht aus, um zu entschleunigen. Hier im Schatten zu sitzen, den Marktplatz und das bunte Treiben der Menschenmassen zu beobachten, das war pures Urlaubsgefühl.

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Marktplatz, Straßenbahn bis zum Hafen und Kirche: Alles was man braucht.

Wir bummelten noch ein bisschen weiter durch die Stadt, vorbei an der großen Kirche bis zum Bahnhof. Hier fuhr gerade der Rote Blitz ein, mit dem man bis nach Palma hinunter düsen kann. Allerdings hat das auch seinen stolzen Preis, weswegen wir bisher nie in den Genuss kamen. Auch dieses Mal ließen wir die Bahn links liegen und schauten uns lieber noch ein wenig in den Geschäften und engen Gassen um.

Soller2
Mit Blick zum Berg.

So groß ist Sollers Innenstadt gar nicht und dennoch kann hier einiges entdeckt werden. Letztendlich landet wir bei dann doch bei Fet a Soller. Nach dem Käffchen fehlt nur noch das Eis und hier gibt es, ungelogen, das beste Orangensorbet der Insel. Hmmmm…

Auf dem Rückweg nach Can Picafort fuhren wir durch das Gebirge. Immer wieder eine herrlich schöne Strecke. Vorbei an den Stauseen, während über uns die Mönchsgeier kreisten. Dann mussten wir doch tatsächlich noch eine Fast-Vollbremsung machen, weil ich diese kleinen Freunde am Wegesrand entdeckte. An Eseln kann ich nicht einfach vorbeigehen, ohne einmal weichen Schnuten, die langen Ohren und die sturen Köpfe gestreichelt zu haben.

Esel

Lie

  • Das beste Orangeneis der Insel naschen.
  • Im bunten Treiben zur Ruhe kommen.
  • Käffchen im Schatten.
  • Soller-Erkundungstour.

14 replies to “Mallorca: Soller

      1. Selbst dann, wenn die beiden Borussias gegeneinander spielen sollten … Ich lehne mich hier jetzt aber wirklich sehr weit aus dem (imaginären) Fenster … 😉

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      2. Verstehe. Ich bin sozusagen Expertin für „komplizierte wie-auch-immer-man-das-nennen-will-Beziehungen“. Bist du denn mit dem Mann durch oder könntest du noch einmal „rückfällig“ werden?

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      3. Oha, das klingt aber nicht gut. 😦
        Immer wenn ich denke, dass ich jetzt aber wirklich durch bin, kommt irgendeine Aktion. Ich glaube zwar nicht, dass ich „rückfällig“ werden würde, aber ich bin dann emotional doch meistens ganz schön verwirrt.

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