Amsterdam: Sehenswürdigkeiten & Marktbummel

Magere Brug & Rembrandtplein

Auch am zweiten Tag schafften wir es nicht uns Fietsen zu leihen. Allerdings steht das für meinen nächsten Niederlandebesuch ganz weit oben. Es gab aber auch keinerlei Probleme, die Stadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß zu erkunden. Am Waterlooplein spuckte uns die Metro aus und wir schlenderten gemütlich los. Das Erste was uns durch Zufall in die Quere kam und was ich sogar erkennen konnte, war die magere Brücke. Die alte (ja, man kann schon uralte sagen) Brücke. Zu frühen Zeiten, gebaut 1671, war sie noch winzig und schmal. Heute ist sie schon etwas aufgerüstet wurden.

magre
Mager, aber interessant anzusehen.

Weiter ging es zum Rembrandtplein. Umlagert von Bars und Restaurants liegt sie da, die Statur des Rembrandts. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass Restaurants und Bars immer nur dann in Massen vorhanden sind, wenn man kein bisschen hungrig ist oder es noch zu früh ist, um was zu trinken? Uns erging es zumindest ziemlich genau so. Also begutachteten wir fachfrauisch den Rembrandt, er schaute fachmännisch zurück, dann zogen wir weiter.

Rembrandt
Kritisch gucken können wir alle, Herr Rembrandt.

Albert Cuyp Market & Museums Quatier

Das bunte Markttreiben ließ vorerst auf sich warten. An einer breiten Straße lungerten wir entlang, vorbei an der Heineken Brauerei, in der leider kein Bier mehr gebraut wird – mittlerweile wäre die Uhrzeit okay gewesen, um ein Bierchen zu trinken. Obwohl ich direkt den Spruch im Ohr hatte: Kein Bier vor vier. Aber war es ja auch nicht. Es war ja schließlich nach vier Uhr nachts. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt…

Markt
Einmal O-Saft zum Mitnehmen bitte. (Albert Cuyp Markt)

Auf dem Albert Cuyp Markt angekommen, hatte ich kurz ein Flashback. Ich fühlte mich wirklich wie in Spanien. Als liefe ich auf einem der mallorquinischen Märkte, auf denen ich so oft gebummelt bin. Es gab ähnliche Dinge im Angebot und ich kaufte mir tatsächlich einen frischgepressten O-Saft. Nur für’s Feeling. Spanien in den Niederlanden. Aber für’s Wohlfühlen und Herz höher schlagen lassen, war es einfach genau das Richtige.

Rijk
Lässt das Herz höher schlagen: Wasserbecken am Rijkmuseum.

Was könnte besser sein, als ein bisschen Abkühlung bei 30 Grad im Schatten? Genau: Nur Wasser hilft. Da zog es uns dann auch hin. Obwohl Amsterdam mit den ganzen Kanälen ja gefühlt im Wasser schwimmt, kommt man selten bis ganz nah ran, um die Füße rein zu halten. Vor dem Rijkmuseum kam dann unsere Chance. Die nutzen nicht nur wir, sondern auch etliche andere Menschen. Es war ein unglaubliches Treiben und ein riesiger Auflauf an Touristen. Überall standen sie vor dem Iamsterdam-Schriftzug, sodass wir hier keinerlei Chance hatten, überhaupt ein Foto davon zu machen. Gut, dass wir das am Tag vorher schon erledigen konnten.

4 replies to “Amsterdam: Sehenswürdigkeiten & Marktbummel

  1. Wie immer, sehr schön Deine Reiseberichte. Du kommst ganz schön rum …

    Ist aber schön nachfühlen zu können, dass und wie Du Dich auf Deinen Reisen immer im Gleichgewicht befindest und so viele kleine Dinge als schön und wichtig erkennst.

    Viele ganz liebe Grüße an Dich!

    Gefällt 1 Person

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