Teneriffa: Icod, Santa Cruz & Anaga

Santa Cruz

Menschen über Menschen. Umso näher wir der Plaza de Espana kommen, desto wuseliger wird es. Die Kreuzfahrtschiffe waren das Erste, was mich abgeschreckt hat. Nun sind es die vielen Passagiere, die durch die Straßen ziehen. Santa Cruz ist auch für mich neu. In dieser Hauptstadt, die laut und riesig ist, war ich vorher noch nicht. Hatte also keinerlei Chance mich darauf vorzubereiten, wie es sein könnte. Während ich durch die Straßen zog, musste ich also erst einmal ganz viele Eindrücke verarbeiten.

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Santa Cruz ist im Gegensatz zu anderen Hauptstädten keine Schönheit. Im Vergleich zu Palma, Wien oder London zum Beispiel. Bei mir hat sich da keinerlei „Wohlfühl-Nachhausekommen-Modus“ eingestellt. Aber das ist für jeden ja auch anders empfunden. Es gibt eine Altstadt, mit bunten Häusern, viele belebte Plätze und noch mehr Menschen. Eigentlich wie überall.

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Anaga

Praktisch, dass das Anaga-Gebirge direkt nebenan liegt. Nach kurvigen Straßen und rasanten Ausblicken, ist man eigentlich schon fast mitten drin und dabei. Leider starteten wir an einem recht grauen, wolkigen Tag ins Gebirge. Hier hängt die große Zuckerwatte aber auch meist fest. Deswegen ist es auch so schön grün. Nur für die Aussicht ist es nicht wirklich vorteilhaft.

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Von den Aussichten ins Land, auf die Insel, das Gebirge und aufs Meer, davon hat das Anaga-Gebirge nämlich spektakuläre im Angebot. Eigentlich zumindest. Aber auch das hat irgendwie was.

Icod

Spektakulär wurde es dann an ganz anderer Stelle. Nämlich in Icod. Hier gibt es einen riesigen Park, der ähnlich wie ein botanischer Garten aufgebaut ist. Dieser kostet 6€ Eintritt, die sich allerdings nicht lohnen. Der Park ist zwar schön, aber das eigentliche Highlight-der riesige Drachenbaum-sieht man auch von außerhalb des Parks. Fotos davor kann man allerdings nur von innen machen.

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Ein bisschen weiter die Straße hoch steht schon der erste Drache. Er reckt seine Arme Richtung Blau. Lächelt die Sonne an und steht da ganz souverän. Der kleine erschien mir schon riesig, aber als wir dann den zweiten, größeren Bruder im Park sahen, war der Kleine schon wieder fast vergessen. Er sieht mit seinen ganzen Armen aus, als hätte er sich einen eigenen Irrgarten gebaut. Oder als würde er verkehrt herum wachsen, mit den Wurzeln in die Luft. Und wie fest er da im Garten steht. Einfach so in der Gegend herum. Bäume der Größe strahlen immer auch irgendwie eine Menge Ruhe und echte Kraft aus.

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