Der Regen strömt mir übers Gesicht. Meine Klamotten sind klitschnass, meine Haare durchweicht. Ganz still stehe ich da und denke nach, während das Wasser an meinem Körper nach unten fließt und über mir die Blitze den Himmel erhellen. In meinem Kopf sind 597 Gedanken. Gedankenfetzen viel mehr. Ganz irgendwo dazwischen versuchen mein Herz und mein Bauch gehört zu werden.
Du streckst die Hand nach mir aus, um mich an dich zu ziehen. Ich drücke mein Ohr ganz fest auf deine Brust, um dein Herz noch lauter zu hören. Die Angst sitzt mir im Nacken. Du streichst mit deinen Fingerspitzen einmal genau darüber. Ich kralle mich in deinem T-Shirt fest, um nicht von ihr mitgerissen zu werden. Deine Locken kitzeln meine Wange. Vorsichtig hebst du mein Kinn an, lächelst und ganz zart hauchst du einen Kuss auf meine Stirn.
Ich muss mich sortieren, ganz neu ordnen. Mein Herz ein bisschen beruhigen. Es flattert in meine Brust. „Der Kopf weiß nichts. Das Herz weiß mehr. Das Bauchgefühl weiß alles.“, sagst du im Gehen. Die Blitze zucken und der Donner hallt in meinen Ohren nach. Ganz leise kommt mein Bauchgefühl zu Wort.
Ob SONNENSCHEIN oder GEWITTERSTURM
es ist immer geboten, zwischen den Dreien PRÄMISSEN zu setzen!
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wow! da knistert es aber gewaltig in dem text! 🙂
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Sehr gut erkannt 😛
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hihi, bist du happy?
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Es ist alles sehr kompliziert. Einfach wäre ja auch zu langweilig 😉
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menno…
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