Handyfrei

Mein Handy ist auf Werkseinstellung zurückgesetzt. Man kann man mich nur noch per Mail erreichen. Die Reaktionen sind unterschiedlich. Von „oh, das ist ja hart“ zu „ein unfreiwilliger digital detox“. Man erkennt an den Reaktionen, wie die Leute zu ihren eigenen Handys stehen. Wie sehr sie sie im Alltag nutzen. Wozu sie die Handys mittlerweile überall für brauchen. Mein Handy liegt Samstags oder Sonntags im Flugmodus irgendwo in der Wohnung. Ich habe mir eh schon einen handyfreien Tag der Woche angeeignet. Generell ist während der Arbeitstage meine Bildschirmzeit auch wieder auf 40 Minuten gesunken. Vobildlich. Für mich selbst.

Jede:r kann sein Handy nutzen wie er es mag. Aber für mich sind die wahren Dinge des Lebens noch immer abseits des Bildschirms. Die Stimme meines besten Freundes zu hören ist tausend Mal besser in echt, als über das Telefon. Von meiner Freundin umarmt zu werden, ist in echt tausend mal besser, als wenn sie schreibt „ich drücke dich“. Von M³ angelächelt zu werden, ist tausend mal besser, wenn auf dem Bildschirm 🙂 erscheint.

Ich bin gespannt wie lang die handyfreie Zeit wohl gehen mag. Wie und wer mich erreicht. Und ob ich überhaupt erreicht werden muss. Wir werden es sehen.

8 replies to “Handyfrei”

  1. Ich verstehe Dich sehr gut. –

    Ich habe nach wie vor nur ein Tastenhandy. Dadurch bin ich mehr und mehr von der Gesellschaft abgekoppelt, weil manche Dinge ohne Smartphone einfach nicht mehr gehen. Offensichtlich zählen meine Gründe, kein solches Gerät zu haben aber nicht wirklich. Mein Problem!?

    Ich wünsche Dir, dass Du es lange durchhältst, dass es Dir trotzdem an nichts fehlt.

    Sehr liebe Grüße! ✨💚

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    1. Das ist auch eigentlich eine kluge Entscheidung mit dem Tastenhandy, würd ich denken. Ich finde es ein Unding, dass man heutzutage für alles darauf angewiesen zu sein scheint. Deine Beobachtung ist glaube ich ganz richtig, dass man viele Dinge nicht nutzen kann. Und das man nicht einfach Alternativen schafft, sondern das Smartphone den Menschen mehr oder weniger aufzwingt, find ich schrecklich.

      Ganz liebe Grüße zurück! ❤

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    1. Doch, bestimmt! Es braucht nur erstmal ein bisschen „Überwindung“ und bei mir ist es ja auch mehr erzwungen, als frei gewählt. Aber ich bin bisher ganz zufrieden. Mal sehen wie es am Wochenende ist, wenn ich nicht durch die Arbeit abgelenkt werde.

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