Alplispitz [Schweiz]

Die Nacht von Freitag auf Samstag ist unruhig. Nicht einmal, weil doch mehr Verkehr auf der Straße los ist, als gedacht, sondern weil ich mit Otis absolut schräg stehe. Meine Schulter schläft ein. Ich bin wach. K kommt gegen 1 Uhr auf den Parkplatz gefahren. Ich bin wach. Als ich auf dem kleinen Parkplatz ankam, war das Wetter mäßig. Ehrlich gesagt sah man keinen einzige Berg und ich hatte schon etwas Sorge, dass das am nächsten Tag auch so sein würde.

Alle Sorgen umsonst. Um 8 Uhr stand ich vor dem Bus und klopfte bei K an. Die war quasi startbereit und es konnte auf unsere Wanderung losgehen. Den Säntis machten wir auch heute nicht, aber wir waren zumindest im Alpstein unterwegs. Wir sahen den Säntis ganz nah, denn wir starteten unterhalb der Schwägalp. Von hier aus ging es stetig bergauf. Immer bergauf und bergauf, über den Windenpass. Der war zeitweise sehr steil und kraxelig.

Als wir oben am Pass ankamen war aber jegliche Anstrengung vergessen. Wir hatten wunderbaren Blick auf die sieben Churfürsten. Es war herrlich, denn außer uns waren kaum Menschen unterwegs. Ein absolutes Kontrastprogramm zum letzten Wochenende. Da musste man nur einmal auf die andere Seite des Säntis und schon war alles ruhig. Abgesehen davon kann ich die Seite auch noch gar nicht. Aber das was ich sah gefiel mir sehr gut.

Bis auf den Alpispitz ging es noch hinauf. Dann wurde gepicknickt und über die Wiesen bzw. den Grat stiegen wir denn wieder ab. Nicht ohne die ganze Zeit zu quatschen. Ich hatte K vermisst! Ein Mädelswochenende ist besonders schön. Man kann sich so richtig über alles auslassen. Nachmittags fuhren wir wieder zurück nach Konstanz, abends wurde lecker Sushi gemacht und eine Runde Flügelschlag gespielt. Das Wochenende ein herrlich schönes.

03.Oktober 2026

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