Wir merken wohl beide, wie viele Eindrücke wir gesammelt haben, wie viel der Kopf zu verarbeiten hat. Die Reisemüdigkeit stellt sich ein. Daher bleiben wir zwei Nächte auf dem Campingplatz am Naturreservat. Ich stehe trotzdem früh auf und laufe los. Eigentlich kann man wohl bis zur Spitze der Landzunge laufen. Aber nur bei Ebbe. Gerade ist Ebbe, aber der Mann, der mich ein paar Minuten vorher schon gefragt hat, ob mir der Streuner gehört, ruft mich zurück. In einer Stunde steht das Wasser hier so hoch, dass ich schwimmen müsste.





Also bleibe ich auf der festen Düne. Auch von hier aus ist die Sicht wunderbar. Bachstelzen und Möwen sowie Wiesenpieper sind unterwegs. Auf dem Rückweg sind‘s die Zistensänger, die Bluthänflinge und der Steinschmetzer. Nichts außergewöhnliches, aber die kleinen Vögel sind für mich immer nett zu beobachten. Außerdem lässt es sich bei der Landschaft wirklich gut aushalten.




Am Abend gehe ich gemeinsam mit T. noch einmal los. Wir schaffen es auch jetzt nicht bis zur Spitze der Landzunge. Nur einen kleinen Teil des Weges laufen wir. Bestaunen Steine und Landschaft und den Leuchtturm in wilden Wolkenformationen.