Auf hohen Punkten stehen. Auf‘s Meer blicken. Rechts das Atomkraftwerk. Links nur Klippen und Buchten. Ein kurzer Blick vom Aussichtspunkt. Sich vom Wind durchpusten lassen. Haare in alle Richtungen, Sonnenhüte hochgeklappt. Das Meer viel blauer als der Himmel. Ein prächtiges Farbenspiel.


Am Strandparkplatz auf die Sonne warten. Nach dem Abendessen schnell die Badeklamotten an und schnell zum Meer. 50 Schritte und ich stehe an der Wasserkante. Wasser um die Knöchel. Und rein da. In die kalte See. Wellen, in denen man hüpfen kann. Wie kann man vergessen, was für ein Spaß das Meer machen kann. Darf nicht vergessen, wie gefährlich das Meer werden kann.
Mit Salz auf der Haut und eingepackt in dicken Pullovern geht es ins Bett. Der Wind ist nicht mehr da, hier hinter den Dünen. Das Meer auch nicht mehr, denn es ebbt wieder fort. Irgendwann heute Nacht wird es zurückkehren.
