Barfleur ist ein kleiner Ort an der Küste der Normandie. Typisch, wie fast überall hier, versprüht er seinen Charme durch die Steinhäuschen und engen Gassen. Als wir in Barfleur ankommen, ist der Hafen mal wieder leer. Kein Wasser vor Ort, alle Schiffe liegen auf Grund. Wir schlendern in die Patisserie hinein, verspeisen unsere Leckereien am Hafen und werden dabei von einer hungrigen Möwe beobachtet. Dann geht es noch in die kleinen Nebenstrassen und zurück zum Otis.



In Barfleur sind die Menschen am Strand, sie machen Urlaub, sie bummeln durch die engen Gassen. Sie haben Touristen noch und nöcher und ein paar Einheimische. Die regen sich über die Touristen auf, wenn sie ihnen vor’s Auto laufen. Postkarten und andere Souveniere werden angeboten. Aber hauptsächlich kann man einfach sein.


Unseren Stellplatz fand ich dann an der Moulin à eau de Marie Ravenel. Diese Mühle wurde von einem Verein aufgekauft und wieder in Stand gesetzt. Irgendwie war es hier besonders schön, da mit uns nur ein anderer Camper auf dem großen Parkplatz stand und wir die absolute Ruhe genießen konnten. Am Abend sang die Zaunammer und am Morgen flog ein kleiner Trupp Schwanzmeisen vorbei.