Die letzten Wochen war das Wetter leider gar nicht wandertauglich. Eigentlich war es zu nichts so richtig geeignet. Selbst das Schwimmen wurde anstrengend. Umso schöner, dass es dieses Wochenende eine kleine Verschnaufpause gab. Ich packte meine zwei Wanderkumpels ein. Da ich sie überreden konnte um 7 Uhr loszufahren, aber wir dann doch einen kleinen Anfahrtsweg hatten, wurden es nicht die richtigen Berge, sondern nur das Alpenvorland. Aber wir waren alle sehr überrascht, wie schön die Wanderung wurde.



Bei angenehmen 23 Grad ging es erst einmal den Berg hinauf auf den eigentlichen Weg. War man da angekommen, begann ein schon recht steiler Aufstieg, der jedoch schattig durch den Wald führte und dann immer auf dem Bergrücken/Grat entlang. Wunderbare Aussichten zeigten sich links und rechts. Blick auf die Bergkette und den Zürisee.

Die ganze Wanderung führte durch Kuhgebiet. Ich hatte natürlich keine Stöcke dabei, aber der Kuhbauer versicherte uns lachend, dass es keine Fleischfresser seien. Also ging es hoch hinauf auf den Gipfel des Schnebelhorns. Immer wieder hielten wir zwischendurch kurz an und machten Snackpausen. Der Weg war nämlich wunderbar mit schattigen Bänken und tollen Aussichten bestückt.




Kurz vorm Gipfel ging es dann nochmal steil bergauf durch den Wald. Zumindest schön schattig und zum Glück nur ein kurzer Abschnitt. Am Gipfel trugen wir uns in das Mini-Gipfelbuch ein, snackten ein paar leckere Mitbringsel und genossen die Aussicht in alle Richtungen. Dann ging es noch über dern Schindelberghöchi und den Schindelegg. Eigentlich nicht unser ursprünglich geplanter Weg, aber ein paar mehr „Gipfel“ ließen wir uns nicht entgehen.



Der Rückweg führte uns dann in steiles Abstieggelände, in dem wir alle einmal stürzten. Zum Glück passierte nichts ernstes. Ich war dennoch sehr begeistert von dem Weg, denn er führte immer wieder durch Wiesen voller Schmetterlinge, Käfer und Heuschrecken. Zeitweise schattig, mal durch einen kleinen Farnurwald. Abwechslungsreich war die Wanderung auf jeden Fall.