Die Libellen landen zur kurzen Verschnaufpause auf meinem Kopf, während ich im wenig kühlen Wasser schwimme. Ein Haubentaucherpärchen schwimmt ca. 3 Meter neben mir. Ich war diesem Vogel noch nie so nah. Was für ein hübsches Gefieder er hat. In den Kornfeldern und hohen Sommerwiesen sitzen die Grillen. Sie zirpen ihr Konzert. Die Wiese flüstert ein leises Gedicht im Wind. Ich muss nur zuhören.



Sie erzählt von Mückenstichen, goldgelben Ähren. Von kleinen Blaumeisen und Spechten, die Kirschen vom Baum stibitzen. Von intensivem Blau am Himmel. Warmen Nächten. Klebende Haut, wenn man sich berührt. Ein Körper, der sich langsam dem Wetter anpasst, immer brauner wird. Das Haar immer heller. Von Hüten zum Schutz und dem Geruch nach Sonnencreme. Sandalen oder barfuß Füßen. Von Rennradtouren am frühen Morgen, weil man da noch atmen kann.


Es scheint der Moment still zu stehen in dieser Wärme. Als würde nichts passieren, außer das alles angestrengt ist. Die Menschen, die Tiere, die Natur. Sie ächzen, sie jammern. Sie verweilen. Nichts regt sich mehr. Erst am Abend und am frühen Morgen, wenn die Welt ein bisschen abkühlt.
Was für eine wunderschöne Essenz des Sommers – auch wenn die Hitze natürlich anstrengend war.
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Danke 🙂 Oh ja, ich bin sehr froh, dass heute mal ein Tag Verschnaufpause ist.
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