Kindheit an der See (Warnemünde)

Dieses Jahr mussten erst fast zwei ganze Monate vergehen, ehe ich das Meer sah. Doch am Samstag sind wir einfach spontan ins Auto eingestiegen und losgedüst. Das Meer ist eigentlich schon Erholung und Wellness genug. Egal bei welchem Wetter, man könnte mich quasi einfach aussetzen am Strand und ich würde den Wellen beim brechen zu sehen. Ein bisschen auf den Horizont starren und mich einfach vertiefen. Sobald sich das Meer vor mir ausstreckt, werde ich automatisch ruhiger.

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Mit Liebe geknipst

In Warnemünde war ich als Kind das letzte Mal. Es ist lange, lange her und ich kenne die Stadt nur im Sommer. Doch auch im Winter ist es eine Reise wert. Während wir so über die Promenade schlendern und ich das Meer hinter den Dünen erahnen kann, wird mir ganz warm ums Herz. Der Wind ist zwar bitterkalt und beißt sich im Gesicht fest, aber trotzdem werde ich ganz melancholisch. Ich sehe mich quasi als Kind durch die Straßen laufen, bis vor ans Meer. Mit der Luftmatratze haben wir jede Welle genommen, die die dicken Schiffe uns geschickt haben.

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Wahrzeichenfotografie

Neben dem Wellengebäude und dem Leuchtturm, dem Wahrzeichen Warnemündes, gibt es noch einiges anderes schönes zu sehen. Wir schlendern zum Beispiel ein bisschen durch die Stadt und die Läden und bis zur Mole hinaus. Rechts und links wachen hier die Leuchttürmchen, damit auch ja keins der Schiffe und Dampfer verloren geht.

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Zwei bunte Wegweiser

Am breiten Kanal geht es dann wieder zurück in die Stadt. Selbst zwei Stunden am Meer sind doch schon Urlaub genug. Alleine die paar Minütchen reichen aus, um mein Herz höher schlagen zu lassen, die Erinnerungen wieder aufzufrischen und endlich sagen zu können: Auch 2017 habe ich schon das Meer gesehen. Außerdem ist das Flair eines solchen Ortes sowieso nicht zu schlagen.

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Hafenstädtchenflair

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  • Nostalgisch werden bzw. in Erinnerungen schwelgen
  • Meer sehen und atmen
  • Auszeit genießen
  • Mädelstag

11 replies to “Kindheit an der See (Warnemünde)

  1. Warnemünde. Da war ich fast mal zu Hause. Habe tatsächlich eine Zeitlang nur etwa 5 km davon entfernt gewohnt.

    Deine Bilder hier sind mir so vertraut – ich rieche den „Alten Strom“ durch sie hindurch, ich schmecke die windige salzige Luft. Und so viele Erinnerungen ziehen an mir vorbei. – Wir sind heute noch ab und zu gernn in Warnemünde, und am liebsten gehen wir in einem tschechischen Restaurant dort essen in „Wenzels Prager Bierstuben“ am rechten Ufer des alten Stroms, dort wo immer die Verkaufswagen stehen.

    Von da wo ich jetzt wohne, warst Du auch nur knappe 60 km entfernt – die Luft hier bei mir ist fast dieselbe.

    Vielleicht bin ich Deiner Heimat demnächst auch mal sehr nah – über Ostern werde ich mit meiner Familie in Niedersachsen sein, diesmal etwas südlicher als bisher.

    Liebe Grüße an Dich, Ines!

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      1. Wir beide wären uns doch schon fast mal auf dem Rostoscker Weihnachtsmarkt über den Haufen gerannt, wenn ich mich nicht irre. – Nun stell Dir mal vor, wir sitzen eines Tages im Prager, Du mit Deinem Freund und ich mit meiner Family und wir bemerken das nicht …

        Ganz liebe Grüße an Dich, liebe Anna!

        Gefällt 1 Person

    1. Da hast du wirklich eine wunderschöne Heimat. Eine tolle Ecke! Und die Küste ja sowieso. Ich als Meerliebende, kann da gar nicht genug von bekommen. Vielleicht verschlägt es mich als Wahlheimat ja doch noch einmal nördlicher.
      Ich habe tatsächlich auch an dich gedacht, als ich in Warnemünde schlendern war. Hätte ich ein bisschen mehr Zeit, als diese paar Stunden gehabt, hätten wir uns auf einen Tee treffen können.

      Wie schön! Eine Osterreise ganz in die Nähe. Da wünsche ich dir viel Spaß und gute Erholung im schönen Niedersachsen. 🙂
      LIebste Grüße!

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  2. ich war dort auch als kind öfter, und dann 2005 mit einer freundin zum ersten mal wieder. und dann kürzlich mit mtm. schön ist es dort! das „wellengebäude“ nennt man „teepott“, glaube ich. 🙂

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