1a Tourizeugs (Kalifornien Tag 10)

San Francisco

Wie schon angekündigt, gab es kein Frühstück in diesem Hotel. Schade, aber wahr. Das Wetter veräppelte uns ebenfalls etwas. Eigentlich war kein Regen angesagt, doch als wir nach draußen traten, nieselte es. Wir schlenderten erst einmal zu Fuß zum Union Square. Ein bisschen was touristisches, muss man ja machen, in dieser Stadt.

Union Square; Cable Cars

Der Union Square ist ein kleines Viertel, mit vielen bunten Geschäften und ebenso bunten Menschen. Äußerst spannend ist das ganze aber nicht. Längst nicht so sehenswert wie der Times Square in New York. Wir irrten ein bisschen durch die Gegend, liefen hier entlang und dort und landeten dann an der Cable Car Station. Mit diesen urigen Cars wollten wir UNBEDINGT fahren! Doch da gab es ein Problem: Woher bekam man die Tickets?

Da wir noch den ganzen Tag vor uns hatten, setzten wir uns erst mal in ein Café und recherchierten, was das beste Ticket für die Cable Cars waren. 3-Tage-Ticket, perfekt! Also auf zum Stand und ab in die lange, lange, laaaaange Schlange. Wir rückten aber schneller vor als gedacht, bekamen irgendwann einen Platz und düsten los. So eine Fahrt ist schon ein Erlebnis. Wie diese Kiste losrattert und sich die steilen Berge hochquält. Umso witziger sind die Talfahrten.

Fishermans‘ Wharf; Pier 39

An der Endstation ging es raus. Fisherman’s Wharf. Der nächste Touristenmagnet. Hier am Hafen war die Luft kühl und das Wetter eher grau. Die Geschäfte hatten gerade erst geöffnet, daher hatten wir natürlich riesiges Glück ungestört in den kleinen Andenkenläden zu stöbern. Auch hier fiel uns leider wieder einmal die Unfreundlichkeit der Asiaten auf. (Man kann sie sicher nicht alle über einen Kamm scheren, aber es wurde doch immer auffälliger.) Wir schlenderten an der Wharf also ein bisschen umher, bis zum Pier 39. Hier tummelten sich die etwas teureren Geschäfte, wie das Hard Rock Cafe und zahlreiche Parfümshops. Passt so gar nicht zusammen. Vom Regen glänzte der Holzboden wie frisch gewaschen. Auf der einen Seite bellten die Seehunde gegen den Wind an.

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Golden Gate Bridge

Wir hatten Glück. Es war zwar grau und diesig, aber die Golden Gate Brücke versteckte sich nicht. Das tat sie ja sonst wohl mal ganz gerne. Rot und riesig stand sie da. Endlich mal eine Sehenswürdigkeit, die man sich genau so vorgestellt hatte: Brückig eben.
Mit einem neuen Bekannten, schlenderten wir dann natürlich auch einmal hinüber zur anderen Seite. Der Wind pustete uns die Haare fast vom Kopf. Sein eigenes Wort zu verstehen, war schwer. Dennoch lohnte sich der Spaziergang. Der Ausblick auf die kleine Insel, auf die Skyline von San Francisco und auch rüber nach Sausalito, wo die Sonne schien-einfach herrlich!

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Lombard Street

Auf der Rückfahrt verfuhren wir uns dann erst einmal prompt. Tolle Sache. Also wieder aussteigen, umsteigen und irgendwann wieder da ankommen, wo wir herkamen. Vor uns lag einer der steilsten Straßen San Franciscos. Und siehe da, passend zur Gipfelerklimmung kam die Sonne raus. Es wurde richtig schön warm und wir quälten uns die Straße hoch. Nur um oben einen fantastischen Ausblick auf Alcatraz zu haben, um die Stadt zu überblicken und die Lombard Street auf der anderen Seite wieder hinunterzulaufen. So macht man das nämlich hier, wenn man kein Auto hat. Dann läuft man die hübsche, kurvigste Straße der Welt, einfach mal hinunter. (Um sie dann wieder hinaufzulaufen.)

USA10.1

Liebe

x Golden Gate bridge überqueren.
x Rasante Cable Car Fahrten.
x Durch umherirren schöne Orte entdecken.
x Am Wasser schlendern.

6 replies to “1a Tourizeugs (Kalifornien Tag 10)

  1. Kein Frühstück und bei der CableCar gewesen??

    Fast bei der Endstation in der Market Steet gibt es gegenüber das „Homeskillet“ (Nummer 1001 Market Str).
    Allein das Frühstück dort wäre ein Grund wieder hinzufahren.
    Weiter Stadtauswärts hast du dann allerdings CivicCenter – für mich „Home of the US-Homeless“ 8/.

    Schönen Tripp!

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    1. Eigentlich hatten wir ja in einem bed&breakfast geschlafen und mit Essen gerechnet. Gab’s leider nicht. Haben wir uns dann erst später auf dem Weg geholt. 🙂
      Allerdings, in San Francisco ist die Rate der Obdachlosen enorm hoch. So extrem ist es mir bisher in keiner Stadt aufgefallen.

      Danke für deinen Kommentar! (:

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  2. „Brückig eben“ – Köstlich!!! :yes:

    Ich bin ja nicht so bewandert, deshalb meine Frage:

    Wie muss ich mir so ein „Cable Car“ vorstellen? Fährt man damit allein oder zu zweit einfach so durch die Gegend, oder gibt es da Linien? Wie weit und wohin kann man damit unterwegs sein? Und sind das Schienenfahrzeuge? – Erzählst Du mir davon noch ein bisschen, Ines?

    Ganz liebe Grüße an Dich!

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    1. Du und nicht bewandert? Also wirklich!
      Ich werde noch ein Bild für dich hochladen. Eigentlich siehen die Cars aus, wie kleine Zugwaggons, in denen man sich dann zu 20. quetscht und auf Schienen durch die Gegend tuckert. (:

      Liebste Grüße!

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