Für dieses Jahr standen einige Dinge auf meiner Bucketliste. Zum Beispiel wollte ich endlich gerne mit dem Rad um den Bodensee. Oder draußen eine 7a bouldern. Oder einen französisch Kurs anfangen. Oder auf den Säntis wandern. Oder mehr Fotos machen. Einige Dinge habe ich davon geschafft. Andere haben nicht geklappt. Der Säntis z.B. steht schon seit dem Frühjahr auf der Liste. Es gab zahlreiche Termine, die ich mit K. ausgemacht hatte, um hinauf zu wandern. Keiner der Termine hat geklappt. Irgendwas ist immer.
Statt dem Säntis gab es dann den Alternativplan des Hohen Kastens. Ein klein wenig weniger Höhenmeter, dafür aber ein toller Anstieg hinauf und eine tolle Weitsicht. Bei relativ kühlen Temperaturen ging es in Brülisau los. Stetig bergan, man will ja auch auf den Berg hinauf. Zwischenzeitlich begegneten wir den Schafen und Miniziegen und ziemlich vielen Wanderern.



Oben angekommen gab’s eine Vesper-Stulle und die Weitsicht auf das Alpsteingebirge. Herrlich! Da es aber doch etwas trubelig und viel hier oben war, entschieden wir uns recht schnell den Abstieg wieder anzutreten. Unseren nächsten Stopp hatten wir vom Hohen Kasten schon im Visier: Den Sämtisersee.
Der führte aktuell wenig Wasser. Unsere Wanderroute wurde zwischenzeitlich wunderbar ruhig. Kaum Menschen waren hier unterwegs. Ers hinter dem See, am Plattenbödli Gasthaus nahm das Treiben wieder Fahrt auf. Ab hier war der Weg auch wirklich nicht mehr fein. Vorher schöne Aussichten und immer wieder schmale Pfade, lief man jetzt sehr steil auf einer Schotterstraße bis nach Brülisau hinunter.


12,8 km und gute 900 Hm. Und das, obwohl ich weder Wandern noch Radfahren war in der letzten Zeit. Trotzdem lief alles glatt und fühlte sich wirklich nicht allzu schlimm an. Am schlimmsten war, wie auch im Sommer, die Sonne. Sobald man durch die direkte „Hitze“ lief, fühlte ich mich wieder wie ein Vampir.
27.09.2026

