Utah Beach [Frankreich]

Die D-Day Landungsstrände der Normandie gingen am 6. Juni 1944 in die Geschichte ein. Hier landeten an nur einem Tag 150.000 alliierte Soldaten. Die fünf Landungsstrände hatten die Codenamen Sword, Juno, Gold, Omaha und Utah. Der Utah Beach befand sich im amerikanischen Sektor und erstreckt sich von Sainte-Marie-du-Mont bis Quinéville im Ärmelkanal. (Quelle: Utah Beach)

Der Utah Beach ist vorbestimmt durch seine Geschichte. Bunkeranlagen, Panzer, das Museum zum D-Day. Es ist fast beklemmend, wenn man an diesen Ort kommt. Ein weiter Strand und dann überall Vergangenheit. Während T. im Museum von Schauobjekt zu Schauobjekt lief, war ich schon eine ganze Weile unterwegs. Früh an den Strand war mein Motto.

Dort begegnete ich erstmal nur Möwen und den Steinwälzern. Und dann kamen die Reiter:innen, die Rennkutschen und der Strand wurde platt galoppiert. Ich versuchte die davon fliegenden Brandseeschwalben und Austernfischer zu identifizieren. Nebenbei sammelte ich riesige, wunderschöne Muscheln.

Dann fand ich einen Premiumweg durch die Dünen zum großen Observatorium. Hier begegnete ich auf dem Weg wirklich nur noch Hasen und natürlich musste ich in jeden Hide reinschauen. Die Löffler waren zu sehen, die Rohrweihe, der Weißstorch.

Beim großen Observatorium kamen noch Kuhreiher, Kiebitze, ein Reh und ein Nutria dazu. Ich war beglückt. Sicher hätte ich noch länger beobachten können, ließ mich aber wieder zurück zum Strand treiben. Dort wo die Flut mittlerweile da war. Und dann ging es endlich, zum ersten Mal in diesem Urlaub, ins Meer.

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