Der Arlbergtunnel war dieses Mal geöffnet. Als ich vor Jahren mal mit M² in Österreich unterwegs war, mussten wir über den Pass fahren. Dieses Mal ging alles viel schneller. Bis auf die Silvretta-Hochalpenstraße. Die ist seit 2024 gesperrt, war kurz letztes Jahr auf und wurde dann wieder gesperrt. Vorraussichtlich bis 2030. Otis machte die kleine Steigung auf dem Schotterweg zum Parkplatz übrigens gut mit. Aber immer möcht ich da auch nicht solche Wege mit ihm fahren. Unsere erste Nacht verbrachten wir also am Lift, direkt unterhalb des Bouldergebietes. Zum Bouldern waren wir aber nicht da.
Wir hatten von Donnerstag bis Sonntag den Campingplatz gebucht und ich freute mich auf das Wandern. Für Donnerstag starteten wir früh, nachdem wir das Auto schonmal zum Camping geparkt hatten. Vorbei am Kops-Stausee liefen wir Richtung Gipfel. Direkt vor uns flog ein kleiner Blunthänflig auf. Für diesen Tag der einzig spannende Vogel. Das Wetter zeigte sich zunächst bedeckt, aber mild. Als wir uns die Steigung hinauf hievten, wurde es sehr warm.




Der Weg war zuerst ziemlich unspektakulär, doch sobald wir ein bisschen an Höhe gewonnen hatten, zeigte sich eine wunderschöne Berglandschaft. Schroff, teilweise noch schneeig und unglaublich still. Wir kamen zum Mittag am Breitspitz an, legten uns ab und snackten ein bisschen. Da wir ganz alleine hier oben waren, konnten wir in vollen Zügen die Ruhe genießen.



Hinter dem Gipfelkreuz ging es steil bergab. Wir hatten uns schon gefragt, warum man den Breitspitz nur von einer Seite aus begehen kann. Da hatten wir die Antwort. Nach unserer Erholungspause, ging es dann 5 Minuten auf dem gleichen Weg wieder zurück, bevor wir unseren Rundweg abschlossen. Der zeigte sich auch sehr, sehr schön, bis wir dann auf der Skipiste landeten. Warum man die Berge für diesen Sport so verschandeln muss, bleibt mir weiterhin ein Rätsel.
