Frühlingsgeschehen

Die Rabenkrähen zupfen den Eseln das Fell weg, während ich draußen in der Sonne am Tisch sitze. Muss mich nicht bewegen, um all die Vögel zu hören. Urlaub kann so schön sein. Vor ein paar Tagen tatsächlich die erste Rauchschwalbe auf dem Dach. Die Zilzalpe sind gar nicht mehr zu überhören. Mönchsgrasmücken trällern einem die Ohren weg. Und heute rief tatsächlich der Kuckuck. Sie kommen wieder, sie sind alle aktiv.

Fleißig am Nester bauen, fleißig am Singen. Ich genieße meinen Urlaub bei absolut traumhaften Frühlingswetter zu Hause. Am Donnerstag waren Allen und seine Freundin auf einen Zwischenstopp bei uns zu Besuch. Wir unterhielten uns darüber, ob es Menschen gibt, die sagen, dass es ihnen richtig gut geht. Und während ich so im Garten sitze, könnte es mir nicht besser gehen. In bester Gesellschaft, mit bestem Essen und diese Natur um mich herum.

Mein Urlaub lief also wie folgt ab: Eine kleine Busreise, dann viel Zuhause gewerkelt, Besuch gehabt, Aquarell gemalt, gepuzzlet, auf die Wiese zum Kirschbaum gelaufen, um Hummeln zu fotografieren. Den Wollschweber dabei entdeckt. Mit dem Bestimmungsbuch zurück auf die Wiese und Pflanzen bestimmt. Eine Übernachtung am Federsee. Ein kurzes Bouldern.

Leckere Salate gemacht. Leckeres Essen gekocht. Die Natur in allem genossen. Mir graut es schon vor Montag, da bin ich fast froh, dass das Wetter erstmal wieder schlechter werden soll. Zum nächsten Wochenende darf es dann aber wieder schön werden.

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