Schöne Dinge

Ach wie schön ist der Frühling. Nach ein paar Tagen Regen, der wirklich dringend notwendig war, scheint nun wieder die Sonne. Am liebsten wäre ich jetzt auf dem Wasser im Kajak, am Fels beim Bouldern oder Wandern in den Bergen. Mein Körper mahnt mich jedoch gerade langsam zu machen. Einen Gang zurück zu schalten. Es ruhig angehen zu lassen. Und wenn mein Körper das sagt, muss ich zuhören. Es fällt mir schwer nicht in die vollen sportlichen Leistungen gehen zu können. Aber ich hoffe, dass ist nur auf begrenzte Zeit so.

Statt das ich also irgendwo in der Weltgeschichte unterwegs bin, bin ich Zuhause. Mache hier schöne Dinge, die mir gut tun. Ein leckeres neues Gericht kochen. Mit einer Freundin über den Kräutermarkt schlendern und sich Pommes gönnen. Viel lesen und auch mal ein bisschen Serie schauen. Ich gebe viel zu viel Geld aus, weil ich so viele tolle Dinge finde. (Stempelschnitzset, Sprossenanzuchtset, Bilder,…)

Dann ist da aber vor allem eins, was mich im Frühling immer besonders abholt und was ich leider die letzten Jahre ein bisschen vernachlässigt habe: Gärtner. Es war höchste Eisenbahn meine Pflanzen umzutopfen. Der Balkon wartete ebenfalls schon auf ein bisschen Grün.

Nach und nach zogen Kräuter ein (z.B. der französische Bergthymian von meinem Lieblingsgemüsebauern). Gestern hatte ich auf Kleinanzeigen Tomaten-Jungpflanzen gefunden und abgeholt. Alte Sorten, besondere Sorten und ich drücke mir gerade selbst alle Daumen, dass sie auf dem Balkon etwas werden. Während ich so in der Erde rumwühle, merke ich, dass es das ist, was mich erfüllt. Immer wieder. Es ist so simpel. Ein paar Pflanzen, ein bisschen Erde und der Spaß am Gärtnern.

4 replies to “Schöne Dinge

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