Ein Urlaub in der Heimat kann sowohl sehr anstrengend, als auch gleichzeitig sehr schön sein. Nach der aufregenden Fahrt und dem Werkstattbesuch am Mittwoch, bin ich direkt zu meinen Eltern gefahren und habe mich ausgeruht. Kurz meinen Großeltern Hallo gesagt und dann nur noch Tee getrunken, abends gekocht, einen Gin Tonic bei einem Freund getrunken und ab ins Bett. Meinen Bruder habe ich während des gesamten Besuchs nicht gesehen, leider, weil er mit seiner Band auf Europatour ist.


Am Donnerstag waren wir dann in der nahen Umgebung einen Spaziergang machen. Kühles Herbstwetter und der grüne Wald haben nicht so richtig zusammengepasst. Es tat richtig gut, sich die Beine zu vertreten, den Kopf etwas frei zu bekommen. Nachmittags dann noch die letzten kurzen Handgriffe an Erbse. Hier eine paar Schrauben festziehen. Da nochmal genauer überlegen, ob das so passt. Zufrieden alles sein lassen, sich dann freuen auf die anstehende Tour. Mein Fotoprojekt starten: Jeden Tag ein Selbstportrait. Alleine oder mit den Leuten, mit denen ich so abhing.
Und abends noch Oppenheimer schauen.


Ich musste viel durchatmen in den Tagen vor der Abfahrt und während des Ankommens bei meiner Familie. Auch während des Besuches dort. Nicht weil Erbse mir so Bauchweh machte – sondern weil es wie ein Flashback zur Trennung zurück war. Sich erstmal retten im sicheren Netz der Familie, Ausflüchte suchen, Abstand schaffen. Und dann zu meinem besten Freund weiterfahren, in seinen Armen losheulen. Es fühlt sich alles an, als würde der Juli/August noch einmal passieren. Nur, dass ich jetzt ein Auto habe. Nur, dass ich jetzt etwas stabiler bin als vor 3 Monaten. Dachte ich.
Ich bin so selten hier Ines. Das tut mir leid. Aber mir geht es nicht gut und ich kriege mich nicht in den Griff. Hat nichts, gar nichts (!) mir Dir zu tun. Ich denke oft an Dich ud ich wünsche immer nur Gutes. Wir schreiben uns schon so lange hier … –
Du hast so einen Sch … durch die letzten Wochen, ich will so sehr, dass es wieder wirklich besser wird für Dich.
Ganz aufrichtig liebste Grüße an Dich, und verzeih mir bitte. Denke nie, dass ich Dich vergessen habe oder vergesse, das tue ich nicht! ✨🍀💗
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Lieber Sternsflüsterer, es ist sehr, sehr schön von dir zu lesen. Ich habe beinahe ein paar Tränen vor Freude gespürt. Ich weiß natürlich, dass du da bist, auch wenn du gerade nicht schreiben kannst. Wenn du nicht mitlesen kannst. Es ist wichtig sich auch um sich zu kümmern. Ich hoffe, das tust du. Ich hoffe, da bist du ganz lieb zu dir.
Irgendwann wird es bestimmt besser, da bin ich mir sicher. Im Moment heißt es aber erstmal weiter durchhalten, auch die Rückschläge aushalten. Die kleinen Fortschritte feiern und würdigen.
Ich denke an dich und schicke eine feste Umarmung! Liebste Grüße ❤
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