Saint-Jean-de-Chevelu [Frankreich]

Viel Genörgel und viel Unsicherheit im Vorfeld. Jetzt sind wir angekommen im wunderschönen Frankreich. Auf der Fahrt von Konstanz zu unserem ersten Stop zeigten sich schon bekannte Ecken der Schweiz und Frankreich, die gleich wieder etwas Fernweh mit Campingbus hervorriefen und an denen wir uns an die Fahrt letztes Jahr erinnerten. Unser erster Stop war eigentlich mehr ein Zwischenhalt zwischen dem eigentlichen Ankommen und Zuhause losfahren. Auf dem Campingplatz „Camping de lacs“, unterhalb von Genf und in unmittelbarer Nähe des Lac du Bourget hielten wir also die erste Nacht. Während der Zeit im Bus hatte ich des Öfteren gesagt, dass ich von der Bequemlichkeit sicher nicht wieder ins Zelt wechseln würde. Kam aber doch so.

Und so schlimm war es auch gar nicht. Natürlich ist es nicht der Luxus, wie wenn man eine komplett ausgestattete Küche dabei hat. Es ist auch nicht der Luxus eines Bettes und schon gar nicht der zumindest in Teilen vorhanden Schallisolierung des Busses. Aber es war trotzdem gut. Der Campingplatz liegt nämlich an einem kleinen Badesee, mitten in malerischer Landschaft und mit Blick auf die umliegenden Berge. Könnte man sich nicht schöner ausdenken.

Am Nachmittag und Abend waren mir noch zu viele Leute unterwegs. Doch ich als ich morgens aus dem Zelt kletterte (9 Grad Lufttemperatur) und die Sonne über die Berge lugte, wusste ich, dass ich den See antesten musste. Keine Menschenseele war dort. Nur der Nebel zog still über’s Wasser. Eine Magie, wie man sie nur selten erlebt.

Füße kurz reinhalten, das Wasser erstaunlich warm. Und schon ging es los. Es war so angenehm, dass ich gleich mehrere Runden drehen musste. Ich war voller Energie für den Tag und für’s Frühstück und für den Urlaub.

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