Haselnuss [Waldwegweiser & Baumbetrachtung]

Die Haselnuss, wer isst sie nicht gerne in Nuss-Nougt-Brotaufstrichen oder Schokolade? Aber wo wächst die gemeine Hasel eigentlich? Mir begegnet die Hasel häufig auf Spaziergängen. Auf Wiesen, an Flüssen oder am Waldesrand. Unverkennbar an ihren Früchten. Der Haselstrauch ist eigentlich gar kein Baum. Allerdings kann der Strauch bis zu 7 m hoch werden und erinnert dann doch an einen kleinen Haselbaum.

Die Hasel gehört zu den Birkengewächsen. Das bemerkt man vor allem, wenn man sich die Knospen und Blütenkätzchen etwas genauer anschaut. Der Strauch bildet hübsche, sehr intensiv grüne Blätter aus. Wer schon einmal mit einer Hasel auf Tuchfühlung gegangen ist, wird ihre Weichheit direkt gespürt haben: Weiche Härchen an den Blättern lassen sie ganz samtig wirken.

Die gemeine Hasel ist ein heimischer Strauch. Die Früchte werden durch verschiedene Tierarten verteilt und dienen so zur Vermehrung. Wie bei den meisten Pflanzen, braucht auch die Hasel Wasser. Vor allem in trockenen Phasen, damit sie nicht all ihre Haselnüsse verliert. Angeblich hat sie auch schon einige Jährchen auf dem Tacho. Selbst die Steinzeitmenschen sollen die Haselnuss bereits verwertet haben. Der Strauch selbst kann bis zu 80 Jahre alt werden.

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