Qualitytime am Fels

Wir haben uns gedacht: Fahren wir raus bei diesem schönen Wetter. Treffen wir Freund:innen, die wieder aus Spanien zurück sind und nutzen das Wochenende noch einmal, um die Akkus aufzuladen. Am Freitag waren wir zunächst in der Stadt, Mittagessen, Sachen besorgen, Kuchen essen. Dann ging es Richtung Gotthard. Auf dem Autobahnparkplatz einen Tee und Sonne tanken, mit Blick auf den Vierwaldstättersee. Besser kann es nicht gehen. Abends um 20:30 Uhr beim Film eingeschlafen.

Samstag dann ein mega gemütliches Frühstück in der Sonne. Quatschen mit den Lieben. Einfach dort im Moment sein und genießen. Spät geht es erst an den Fels. Zu sechst machen wir uns auf, Crash Pads auf dem Rücken und Essen in den Dosen. Schuhe baumeln von den Rucksäcken und S Pads zerrt mit dem Quietschen an unseren Nerven.

Und dann sind wir wieder dran am Stein. Das erste Mal für mich in diesem Jahr. Es geht nichts im schweren Chironico über 6a+. Aber was soll’s, es fühlt sich trotzdem gut an nach so langer Zeit wieder draußen in Bewegung zu sein. Züge zu testen, aus seiner Komfortzone rauszukommen. Und die dummen Kommentare immer mit dabei. Zwei der Leute heute kenn ich eigentlich gar nicht, einen nur so halb und trotzdem fühlt es sich an, als kenne man sich schon ewig. Es fühlt sich gut an, vertraut.

Es kommt mir nicht auf Leistungen an. Nicht darauf, welchen Grad ich heute bouldern werde. Ich bin einfach froh mich zu bewegen und in der Sonne zu sein. Am Nachmittag schleppen wir uns und die Sachen wieder zurück zu den Vans. Dort wird festlich gekocht, gelacht und erschöpft ins Bett gefallen. Und Sonntag ist der Tag zum Reinleben da. Es geht erst um 11 Uhr los, ein bisschen Stein anfassen. Aber die Haut ist sowieso schon dünn.

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