Freude und Genuss

Ich habe von T. das Buch „Reasons to stay alive“ zugeschickt bekommen und mich durchgelesen. Auch wenn ich, glücklicherweise, nicht an einer Depression leide, fand ich es wieder einmal sinnvoll für mich darüber nachzudenken, was mir im Leben Freude bereitet. Was ich genieße. Welche kleinen Momente, mir Glück schenken. Hier kommt die Dezember-Edition:

  • Am Ufer stehen und in den Nebel schauen. Alles ist still um mich herum. Niemand anderes ist dort.
  • Einen aufgebrachten Entenschwarm vor mir auf dem Weg beobachten. Auge in Auge mit der Ente quasi.
  • Zeit zum Lesen haben.
  • Den warmen Kachelofen im Rücken spüren, während es in der Wohnung nach leckerem Essen riecht.
  • Freund:innen umarmen.
  • Schnurrende Katze auf dem Schoß. Schnurrende Katze unter der Decke. Schnurrende Katze neben mir. Die Wärme, die diese Tiere ausstrahlen.
  • Aus der Klinik rausgehen und realisieren, dass das mein letzter Arbeitstag dort war.
  • Jemand, der mir abends „gute Nacht“ sagt.
  • An der Kasse stehen, alles geht nur langsam voran und denken „Ich hab ja jetzt Zeit“.
  • Den Gegenstand finden, den ich seit 10 Minuten verzweifelt in der Wohnung suche.
  • Bekocht werden und jemanden bekochen.
  • Jemanden beobachten, der gute Laune hat.
  • Pferde über eine Wiese toben sehen.
  • Alleine wandern gehen, die Stille und Aussicht genießen.
  • Nach Wochen mal wieder Sonne im Gesicht spüren.
  • Dark von vorne schauen.
  • Heimaturlaub; Großeltern, Eltern, Bruder, besten Freund sehen. Zusammen essen und Spiele spielen.
  • Vögel beobachten. Freundschaft mit einer Rabenkrähe schließen.
  • Frostknirschen unter den Schuhen. Glitzerndes Eis auf den Wiesen.
  • Sich auf’s Sofa setzen nach einem Tag voller Erledigungen.

Was waren eure Genuss- und Freudemomente im Dezember?

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