Dänemark

Als ich am Freitagmorgen Richtung Norden gestartet bin, war das Wetter sonnig und warm. Die Autobahnen voll. +20 Minuten vor Hamburg, +35 Minuten hinter dem Elbtunnel wegen Baustellen. Im Auto neben mir entdecke ich plötzlich Mitreisende im Stau. Kurze Planänderung mit Mittagspause bei Ikea in HH. Dann geht es noch gute zwei Stunden weiter in den Norden. Ab nach Dänemark. Auf dieser Seite zum Glück keine Grenzkontrollen, aber wir sehen schon, was uns auf der Rückfahrt erwarten wird.

Der erste Abend verläuft immer ähnlich: Viele Menschen finden sich zusammen in dem Haus, es gibt Abendessen, eine schnelle Dusche, ein kurzer Schwimm im Meer und ein frühes Zubettgehen. Der erste Morgen verläuft eigentlich auch immer gleich: Frühes Aufstehen und mit M² und H eine Partie Arche Nova. Draußen ist das Wetter noch unfriedlich. Nebelig, kühl.

Auch nach dem Spielen wird’s zwar wärmer, aber noch schafft es die Sonne nicht durch die Wolken. Aber trotzdem werden die Schwimmsachen eingepackt und es geht zum Meer. Das liegt wirklich ruhig und klar vor uns. Hinein ins kalte Nass. Das Salz auf der Haut macht alles klebrig. Der Sand ist an den Beinen.

Nach dem Schwimmen kommt das Frühstück, dann Yoga und dann entweder Lesen, mit den Leuten quatschen oder ein weiteres Brettspiel spielen. Draußen ruft die Goldammer den ganzen Tag. Kinderlachen hallt durch’s Haus. Wenn es doch zu viel wird, geht man raus. An den Strand, ans Meer, um die Salzluft zu atmen und die Wellen zu hören. Es bringt viel Abstand zu all dem, was sonst so im Kopf und im Herzen passiert.

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