Saint-Sauveur-de-Cruzières [Frankreich]

Nach weiteren 3,5 Stunden Fahrt kommen wir an unserem Zielort an: In dem kleinen Ort Saint-Sauveur-de-Cruzières in der Nähe der Ardeche und der Cevennen. Auch auf dem Weg hierher kannten wir mittlerweile schon einige Wegabschnitte. Das Vercors-Gebirge, das stillgelegte Atomkraftwerk, die Lavendelfelder am Autobahnrand. Letztes Jahr noch immer Ausschau haltend nach einem guten Stellplatz für den Bus, ist die Fahrt dieses Mal etwas entspannter, denn wir kennen unser Ziel. Eine sehr hübsche Ferienwohnung, die für uns zwei Hansel viel zu groß ist. Schon mit den ersten Schritten in die kühle Wohnung, fühle ich mich wohl.

Den ersten Nachmittag verbringen wir auf der großen Terrasse im Schatten, lassen die Seele und die Beine baumeln. In der Sonne ist es nicht aushaltbar. Wir haben schon den kleinen Tipp der Badestelle am Fluss erhalten. Also machen wir uns auf den Weg. Das Wasser ist eiskalt, ganz anders als heute Morgen. Aber ist man erst einmal drin und vor allem dann wieder draußen, fühlt es sich richtig gut an. Das Wasser scheint immer so kalt zu sein, da es unterirdische Quellen gibt, die den Fluss immer wieder mit kalten Wasser speisen.

Am Abend, als die Sonne schon hinter dem Berg verschwunden ist, gibt es noch eine Erkundungstour durch den Ort. Typisch französische Steinhäuser, der Blick auf die Dächer und in die Landschaft und das Gefühl von Urlaub begleiten mich. Ich bin angekommen im Süden Frankreichs. Nicht jeder Urlaub schafft es, mich aus dem Alltag heraus zu holen und die Gedanken und den Stress mal hinter mir zu lassen. Frankreich schafft das bis jetzt immer. Vielleicht ist es dieses ganz besonders schöne Gefühl, irgendwo zwischen Bauch und Herz, das man sich direkt am richtigen Ort fühlt.

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