Letztes Wochenende war ein ganz besonderes Wochenende, denn die Aktivitäten sproßen nur so aus dem Boden. Am Donnerstagnachmittag startete mein Wochenende bereits. Da nahm ich vom Bahnhof meinen Schwager in spe mit nach Hause. Dann holte ich das Kajak raus und paddelte noch einmal los. Leider war es etwas zu windig und daher auch etwas zu wellig – zumindest nach meinen Geschmack.
Freitag startete ich ganz früh einen Spaziergang, zu dem es bereits einen eigenen Beitrag gab. Fernglas testen und Vögel beobachten. Als ich nach Hause kam, gab es Mittagessen und ein Partie Brettspiel. Am Nachmittag entspannte ich nur noch ganz gemütlich Daheim. Am Abend kam dann ein weiterer Freund zu Besuch. Es wurde also richtig voll bei uns, aber auch sehr gemütlich. Den Abend ließen wir natürlich auch hier mit einem Brettspiel ausklingen.
Samstag starteten wir mit – wer hats schon erraten? – einem Brettspiel, bevor wir dann nach Konstanz in die Stadt fuhren. Es wurde gebummelt und geschlendert. Der Nachmittag wieder entspannt mit spielen verbracht. Am Abend waren wir in einem Theraterstück. Ich war schon sehr lange nicht mehr in Theater und war begeistert vom Projekt. Die psychiatrische Klinik hatte ein Theaterstück auf die Beine gestellt und es war gleichermaßen witzig und ernst.
Sonntag musste ich dann um 5:30 Uhr raus, denn ich wollte mich bei einem NABU-Einsatz anschließen. Es ging wieder zum Vögel zählen. Dieses Mal ging es um die Brutvögel. Das Wetter war leider wieder sehr bescheiden: Eine dicke Nebelsuppe. Aber die Vögel lassen sich vom Balzen und Nestbau nicht abhalten. So konnten wir neben den häufig vorkommenden Vögeln auch einige besondere Arten beobachten und hören: Wasserralle, Löffelente, Stelzen, Rohrammern und zu meiner großen Freude auch drei kleine Beutelmeisen.
Durch das frühe Aufstehen war mein Tag dann allerdings so gut wie gelaufen. Außer Spielen gab es dann nicht mehr viel zu tun für mich.

