Es regnet. Nein, es schüttet wie aus Kübeln. Nachdem wir drei Nächte auf einem kleinen Campingplatz im Hinterland gestanden haben, war der Drang weiter zu kommen doch plötzlich wieder groß. Eigentlich und hauptsächlich, um ein bisschen wandern zu gehen. Auf unserem Weg Richtung Norden lag der National Park. An die Küste zog es uns immer noch nicht. Nun schüttete es.

Als wir ankamen – ein kleiner Platz mitten im Nirgendwo – gönnte uns der Regen eine Pause. Wir hatten sogar ein bisschen Sicht auf die umliegenden Bergketten. Ein paar Schritte konnten wir dann auch noch gehen. Ich erkundete den Astro Spot, bei dem wir bei der heutigen Wetterlage jedoch kein Glück auf Sterne haben würden. Die Kühe kamen uns besuchen und waren sehr neugierig, aber auch sehr skeptisch.



Im National Park gibt es wohl sogar eine kleine Wolfspopulation. Leider bekamen wir von den Wölfen keinen zu Gesicht. Auch am nächsten Morgen hingen die Wolken auf Bodenhöhe. Wir konnten keine 30 Meter weit schauen. Also machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Weit kamen wir aber nicht, denn ein paar hundert Meter die Straße weiter kam eine Picknick Area, gelegen neben einem wunderschönen, märchenhaften Wald.


Hier vertraten wir uns noch etwas die Beine. Den Dolmen sahen wir dann aber nicht mehr. Eine Kuh versperrte uns den Weg und ehrlich gesagt hatten wir wenig Lust uns mit ihren langen Hörnern anzulegen. Die magische Stimmung konnten wir dennoch genießen.