Zweitausendneunzehn

Es ist Mitte Dezember. Übermorgen ist schon der dritte Advent. Bald ist Weihnachten und dann endet das Jahr auch schon wieder. Ich liebe es im Dezember noch einmal alle meine Fotos zu durchstöbern, um zu schauen, was dieses Jahr alles so passiert ist. Was ich erleben durfte und was für Erinnerungen und Erfahrungen ich machte.

Zweitausendneunzehn ist mir seltsamer Weise sehr präsent. So als wäre jede Erinnerung  und jedes Erlebnis noch ganz frisch. Oft hatte ich es, das ich mich erst mit den Fotos wieder erinnern konnte – dieses Jahr ist das anders. Einen kleinen Rückblick auf mein Jahr habe ich auch wieder zusammengestellt.

Wenn ich mir mein kleines Bilderbuch des Jahres so anschaue, würde ich am Liebsten einen Applaus für dieses Jahr geben. Einen pompösen, lauten Applaus: 2019 war wunderbar! Herzerwärmend, voller Abenteuer und Momente, die mir vor Freude den Atem geraubt haben.

In den letzten Jahren habe ich mich viel zu sehr auf die Arbeit und das Studium konzentriert. War nur selten unterwegs und bin dadurch etwas unzufriedener geworden. Dieses Jahr war alles anders. Ich war am Meer in Pelzerhaken, zum ersten Mal in Portugal (Lissabon), habe mein neues Lieblingsland Kanada entdeckt, bin ins warme an den Gardasee gereist und war im Herbst noch einmal an der Ostsee (Damp). Wie so oft hat mich der Harz angezogen, um Rauszukommen und wandern zu gehen. Erstaunlich gut hat es auch mit dem regelmäßigen Klettern geklappt.

Viele Menschen wünschen sich einen Job, der ihnen aus vollem Herzen Spaß macht. Ich kann von Glück reden, dass ich solch einen Beruf für mich gefunden habe. Mit der Ausbildung nebenbei, bin ich auf einem super Weg. Meine Kollegen sind unschlagbar. Die Jugendlichen einfach toll. Es ist so schön zu sehen, wie gut sie sich entwickeln und das man ihnen ein guter Wegbegleiter ist – und wenn man dann noch Briefe oder Danke-Schreiben bekommt, geht einem das Herz auf.

Ich habe zweitausendneunzehn viele interessante Menschen kennengelernt. Manche davon sind mir seitdem ans Herz gewachsen. Richtig nah. So kenne ich mich eigentlich gar nicht. Andere habe ich wieder ziehen lassen: Weil sie es so wollten, weil es für uns besser war, oder weil ich mit manchen Persönlichkeiten nichts anfangen kann.

Und dann möchte ich mich noch an euch wenden, ihr lieben Leser: Danke und merci! Dafür, dass ihr mein Geschreibsel hier lest, mit mir reist, mit mir lacht und nachdenkt und eure Worte dazu hier lasst. Tausend Dank! Habt alle eine bezaubernd schöne Weihnachtszeit und lasst euch nicht stressen.

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