I fucking love my life

Sonntagsstimmung. Nach einem langen Wochenende, welches emotional hoch und runter fuhr. Wie eine Achterbahn, auf der ich mich verzweifelt versuchte festzuklammern. Am Donnerstag ein wunderschöner Wandertag mit netter Begleitung, Freitag Kürbissuppendate mit Herr Löwenkopf und gestern rauschte die Stimmung in den Keller. Überforderung der Gefühle.

Wenn es mir so geht wie gestern – verwirrt, irritiert, ein bisschen melancholisch – dann hilft da meistens nur eins. Und dieses eine ist Musik. Umso fröhlicher war ich, als mir bei Spotify das neue Album von Faber vorgeschlagen wurde. Den Abend verbrachte ich mit einfach liegen und dieser Stimme lauschen. Mich sortieren und Gänsehaut bekommen.

Faber ist schon lange ein Wegbegleiter für mich. Ich weiß aber auch, das er nicht bei jedem gut ankommt. Sexistisch und provokant – was ihm nicht alles zugeschrieben wird. Wer also auf eher leichte Kost bei Musik steht, dem kann ich das nicht empfehlen. Die Mischung aus diesen harten, gesungenen Bildern, der tiefen Stimme und den Balkanbeats macht’s einfach rund.

 

3 replies to “I fucking love my life

  1. Faber kannte ich vorher nicht. Das Video und natürlich vor allem der provokant-sexistische Text des Songs haben mich amüsiert. Mir gefällt diese Art von deutscher Musik. Danke für diese musikalische Horizonterweiterung, liebe Frau Klitzklein. Ich werde mir jetzt noch mehr von Faber anhören. Mal sehen, was der Typ musiklaisch noch so zu bieten hat.

    Ich hoffe, du hast noch einen schönen Sonntag mit ganz viel Zeit für dich.

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    1. Wie schön, das ich damit einen Anstoß geben konnte und dir noch einen Tipp. Hast du ins Album reingehört? Ich find das neue fast besser als das alte. Aber generell bin ich immer für Faber. Der ist nicht nur provokant sexistisch sondern auch provokant politisch. Und irgendwie auch ein bisschen wie eine Sozialstudie.

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  2. Glaube das läuft zwischendurch mal beim Youtube-Mix, wenn ich sowas wie Wanda oder Annenmaykantereit bei der Arbeit laufen lasse.

    An solchen Tagen, wie du ihn beschreibst, denke ich oft, dass ich in der Zeit davor dem bewussten Herzmusik hören einfach nicht genug Platz eingeräumt habe und genieße solche Momente dann auch immer. (:

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