Vollzeit

Es ist Mitte Oktober und ich bin so kaputt, als hätte ich das ganze Jahr nichts anderes getan, als gearbeitet. Dabei habe ich lediglich am 01.10. mit der Vollzeitstelle begonnen. Was soll ich sagen: Es ist ungewohnt. Die ersten Tage lag ich nach Feierabend schon fast im Bett und war viel zu fertig, um noch irgendwas produktives zu machen. Dann kam das Würzburg-Wochenende und eine weiter Woche Vollzeitarbeit. Ich frage mich, wie ich das damals alles so gut koordiniert bekommen habe, plus noch Zeit und Energie für andere Sachen hatte.

Das Positive ist, ich finde die Arbeit macht unglaublich Spaß. Ich lerne für die Ausbildung einiges dazu. Die Leute sind super nett und auch die Gruppen mit den Kindern und Jugendlichen sind überhaupt nicht so schlimm wie befürchtet. Überhaupt sind die Kids herrlich offen und direkt, lustig und manchmal eben auch ganz schön trotzig. Aber sonst wären sie ja schließlich auch nicht bei uns. Ich versuche mich also derzeit zwei zu teilen. Morgens Sozialarbeiterin, nachmittags Therapeutin.

Aber es wird besser. Die letzten Tage habe ich es immerhin noch geschafft mal das Wetter bei einem Spaziergang zu genießen, zum Sport zu gehen oder Freunde zu treffen. Nun ist Samstag und ich starte ins Wochenende. Eines, an dem ich mir mal so gar nichts vorgenommen habe. Wie herrlich das ist.

 

6 replies to “Vollzeit

  1. Umstellung auf Vollzeit ist nicht ohne. – Ich schaffe Vollzeit gar nicht mehr. Mit allen Konsequenzen … –

    Wichtig ist, dass Du nach und nach eine Balance findest, Dich nicht überforderst und überfordern lässt.

    Wird Zeit, dass ich Dir „auf anderem Weg“ wieder mal schreibe. Mich interessiert unter anderem, was Du jetzt so ganz genau beruflich machst.

    Liebe Grüße an Dich, Du meine treueste „Verfolgerin“ in Bloglanden 😉 – Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntagnachmittag, liebe Ines! 🙂

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  2. Als ich zu meinem jetzigen AG gewechselt bin, kam ich von 30 auf 40h. Das war auch ne Hausnummer. Aber es wurde dadurch „abgefedert“ dass ich bei meinem alten AG viel unterwegs war und jetzt an mind 3 Tagen HomeOffice machen kann. Aber gerade beim HO muss man aufpassen, dass man geordnet anfängt und auch aufhört. Nur weil man zuhause arbeite muss man nicht allverfügbar sein.

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