Paris (Tag 1) – Französische Liebe

(Silvesterreise 2011/2012)

Mango Tours

Uns kam es vor, als würden wir zwar eine kleine Reise machen, doch das es nach Paris gehen sollte, war uns nicht bewusst. P. und ich standen am Hauptbahnhof. Der Wind sauste uns um die Ohren. Die schlimmsten Dinge malten wir uns aus. Und dann kam er plötzlich um die Ecke. Nun entstand ein kleiner Tumult, denn jeder wollte als erstes am Bus sein. P. und ich schafften es rechtzeitig.  Gerade als ich einsteigen wollte, stieß die Reiseleitung mit ihrem Kopf am Seitenspiegel des Busses an und ich verkniff mir das Lachen. Im Bus war es gerammelt voll. Die anderen Mitreisenden hatten es sich schon gemütlich gemacht und sämtliche Plätze blockiert. Wir zwängten uns hinter die Asiaten..
„Herzlichen Willkommen an alle neu Zugestiegenen”, begrüßte uns die Reiseleitung per Mikrofon.
Schon rollte der Bus los und uns wurde langweilig. Als dann noch die Asiaten vor uns ihre Sitze nach hinten klappten, dachte ich, ich würde nicht mehr atmen können, so dicht saßen sie nun vor uns. Meinen Rucksack bekam ich jetzt schon mal nicht mehr vom Boden. Hier blieb ich sicher keine zehn Stunden sitzen!

Wir vertrieben uns die Zeit mit Personenraten und nervösem Lachen. Wir schmiedeten schon einen Plan, um an bessere Plätze zu kommen, als mir klar wurde, dass die beiden vor uns in Düsseldorf aussteigen würden. Nur noch 3 Stunden durchhalten, das war doch ein Klacks. War es nicht. Es war langweilig, eng, und vor allem langweilig. Es waren die längsten drei Stunden der ganzen Fahrt. Doch auch wir kamen in Düsseldorf an und tatsächlich erhoben sich die beiden Herrschaften vor uns und überließen uns großzügig die Plätze.

Der Bus fuhr weiter Richtung belgische Grenze. Nun saßen zwei Mädchen hinter uns und die plapperten leider ununterbrochen. Ich stöpselte mir meine Kopfhörer ins Ohr und hörte nur ab und zu noch, wie P. vor Verzweiflung seufzte.
Ich wollte einfach nur schlafen, denn mittlerweile war ich so erschöpft, dass ich theoretisch im Stehen hätte einschlafen können. Nur auf diesen unbequemen Sitzen sollte mir das nicht gelingen. Ich wusste nicht mehr wie ich sitzen sollte. Mein Rücken tat weh, mein Nacken schmerzte, mein Kopf dröhnte. Ein monotones Summen des Busses machte das ganze auch nicht besser. Immerhin hatten die beiden Labberhennen hinter uns aufgehört zu quatschen.

Frühstückspause. Mit der miesesten Laune der Welt, raffte ich mich aus meinem Sitz auf und dackelte aus dem Bus. P.s Laune war auch nicht gerade besser und so wetterten wir über all diese miserablen Dinge hier. Der Frühstücksraum war recht groß und hatte tatsächlich schon offen. Mir verging der Appetit, als ich den Preis des Croissants sah. 1,40€ und das war das billigste. Zuerst weigerten wir uns etwas so teures zu essen, doch als alle weiteren Reisenden sich die Tablette voll schaufelten, überkam uns auch der Hunger. Ein Croissant war ja wohl drin. Es schmeckte köstlich, der Preis war jedoch damit nicht gerechtfertigt. (Hatte ich die Uhrzeit eigentlich schon erwähnt? Nein? 4.30 Uhr!) 
Um kurz vor 8.00 Uhr waren wir dann endlich in Paris angekommen.

Stadtrundfahrt

Das erste was ich von Paris sah war das Stadion. Obwohl, das wäre gelogen. Ich sah hohe Häuser, Lichter und hässliche Wohngegenden, doch das Stadion war das erste, was ich wirklich imposant fand. Durch meine Müdigkeit, fühlte ich mich in einem Traum gefangen. Es folgte die Stadtrundfahrt. Zuerst waren wir nicht so begeistert, denn für den Preis hätten wir gerne etwas von der Stadt gesehen und zwar mehr als Lichter. Da es immer noch dunkel war, versprach ich mir nicht viel. Widererwartens wurde es ein voller Erfolg. Zuerst steuerten wir durch riesige Straßen, mit gigantischen weißen Häusern auf den Triumphbogen zu. Er war so imposant, so riesig und schön, das es mir die Sprache verschlug.

In den größten Kreisverkehr der Welt, fuhren wir zwei Runden um den Bogen herum.  Es wurde von dem ewigen Feuer gesprochen, was mittig unter dem Arc de Triumph loderte und jeden Abend um 18 Uhr neu entfacht wurde. Meine Augen wussten nicht wo sie zuerst hinschauen sollten. Mit einer weiteren Umrundung verabschiedeten wir uns und fuhren mit einem kurzen Blick in die Champs Elysee, in Richtung Montrematre.
Dann stand sie plötzlich links neben uns und ich konnte nur einen ganz kurzen Blick auf sie werfen: Die berühmte Moulin Rouge. Den ganzen Urlaub über habe ich sie kein zweites Mal zu Gesicht bekommen. Wir waren jedoch auch so schnell unterwegs, dass ich sie kaum wahrnahm. Gefühlte 200m weiter machten wir unseren ersten Fotostopp.

Alle stiegen aus, nicht so begeistert davon den warmen Bus zu verlassen, jedoch mit großer Erwartung darauf, was gleich kommen mochte. Wir schlenderten eine Gasse entlang, in denen viele Geschäfte verrammelt waren. Da es noch früh am Morgen war, kein Tourist auf den Beinen, waren die kleinen Läden noch geschlossen und ließen die Straße verwahrlost und einsam aussehen. So hatte ich mir Paris nicht vorgestellt. Die Straße führte einen Berg hinauf.  Wir alle hatten sie gesehen. Sacre couer. Die weiße Kirche stand oben auf dem Berg, angestrahlt von Scheinwerfern und zog jeden in ihren Bann. Jeder einzelne von uns wollte sie von nahem sehen. Weiß und mächtig. Die Stufen wurden zur Qual für unseren übermüdeten und entkräftigten Körper.
Froh oben angekommen zu sein, schnappte ich erneut nach Luft. Nicht weil ich so aus der Puste war, sondern wegen des Ausblicks. Paris lag mir zur Füßen. Im Dämmerlicht der Morgenstunden quetschten und drückten sich Häuser aneinander. Die Stadt erstrahlte von Lichtern. Unbewusst hielten wir Ausschau nach dem Wahrzeichen Frankreichs, doch der Eiffelturm war nicht zu sehen. Noch ein paar weitere Stufen nach oben, standen wir nun vor der Sacre couer. Leise schlichen wir hinein. Es war still hier und kühl. Ein Hauch von Weihrauch hing in der Luft und auf einigen Bänken saßen Betende. Wir schlichen an ihnen vorbei, die Augen auf die Decke gerichtet, um ja keine Kleinigkeit zu verpassen. Der Altar, der rote Boden, die braunen Bänke. Alles sogen wir in uns auf.

Genauso leise wie wir hineingeschlichen waren, schlichen wir auch wieder hinaus. Draußen holten wir erst einmal tief Luft. Es war heller geworden in der Zwischenzeit und nun gingen immer mehr die Lichter der Stadt aus. Langsam trotteten wir an die Treppen heran. P. und ich liefen die unzähligen Stufen wieder hinunter. An den Orten vorbei, an denen  die fabelhafte Welt der Amelie gedreht wurde.
Unten angekommen hüpften wir wieder in den Bus und ließen uns überraschen, was wohl als nächstes kommen mochte. Es gab so viel zu sehen, doch die meisten Dinge sind mir wegen der Müdigkeit entfallen. Vieles sahen wir später erneut wieder, anderes blieb vor uns verborgen. Den Tierpark zum Beispiel, den wir ein paar Tage später zu finden versuchten, konnten wir nicht mehr entdecken. Dabei wären wir so gerne durch den Park geschlendert, vorbei an dem Straußenpaar, dass seine Eier in der Mitte des Geheges abgelegt hatte.

Aber auch bei unserer Stadtrundfahrt kamen die Parks nicht zu kurz. Wir hielten an einem großen Zaun, bemühten uns alle aus dem Bus raus zu kommen und folgten der Reiseleitung durch das Tor. Selbst im Winter war es hier wunderschön. Die Bäume waren zwar kahl und es blühten keine Blumen, doch der Rasen war ordentlich gepflegt und die Büsche standen angeordnet auf den Grünflächen. Vielleicht imponierte er mich auch durch seine Größe so sehr. Wir liefen den anderen nach. Die grünen Stühle die überall auf den Wegen standen, waren etwas ganz besonders. Im Sommer saßen hier die Franzosen und palaverten und quatschen und erfreuten sich des Wetters. Ich malte es mir wunderschön, laut und bunt
aus.
Wir liefen weiter und sollten angeblich nach der nächsten Ecke die große Überraschung erleben. Was wir sahen, war ein leerer Sockel. Unsere Reiseleitung entschuldigte sich vielmals, denn eigentlich hätte hier die Freiheitsstatur stehen sollen, die nun leider gerade zur Restaurationszwecken unterwegs war. Rieke gab uns noch weitere 15 Minuten und die Gruppe löste sich auf. P. und ich machten einen großen Bogen durch den Park und begegneten vielen Skulpturen und Frühsportlern.

Am Bus zurück waren wir wieder wach. Doch es ging direkt weiter. Neben uns tat sich eine große, ja gigantische Kirche auf. Notre Dame. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, denn ich war Kirchen in diesem Ausmaß nicht gewohnt. Lange Zeit zum Schauen blieb mir nicht, wir fuhren weiter, an der Seine entlang. Dann tauchte die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit auf. Der Eifelturm. Er sah unecht aus, das war mein erster Eindruck. Groß, dunkel, unecht und nutzlos.

Der Bus hielt erneut und wir stiegen aus, da wir nur 20 Minuten Zeit hatten, um über die Brücke zu hetzten, ein paar Fotos zu machen und wieder zurückzulaufen. Im Laufschritt ging es los. Über rote Ampeln, was uns direkt zu Anfang beigebracht wurde. 
Ich schoß alle 10 Meter ein Foto, Die Sonne schien  direkt durch die Öffnungen im Metall. Nun war ich doch verzaubert. Die Strahlen gaben dem Turm doch etwas schönes. Ehrfürchtig nährten wir uns der Mitte. Vorerst mussten wir uns durch unzählige Menschenschlangen kämpfen, die nun schon anstanden, um auf den Turm zukommen. Das musste für uns also flachfallen, denn so viel Zeit hatten wir in den vier Tagen sicher nicht, um uns 5 Stunden anzustellen. Als wir dann direkt unter standen und nach oben schauten, überwältigte mich ein Gefühl. Keine Ahnung was ich fühlte, aber ich glaube das war endgültig ausschlaggebend dafür, dass ich mich in diese Stadt verliebte. Die Übermüdung und das Adrenalin waren auch keine gute Mischung, aber wie konnte ich dieser Stadt nicht mein Herz überlassen, wo sie mir doch am Morgen schon zu Füßen lag, mich durch Parks bummeln lassen hat, das Wahrzeichen mich unter sich beherbergte und die Leute alle um mich herum diese wunderschöne Sprache sprachen?

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Sacre Couer und der wunderbare morgen Spaziergang im Park

Hotel; La Fayette; Innenstadt

Ergriffen hetzten wir wieder zum Bus zurück. Wir nahmen uns vor, auf jeden Fall noch mal wieder zukommen, um in Ruhe zu schauen. Einen weiteren Fotostopp gab es nicht mehr. Wir juckelten noch ein bisschen in der Gegend herum, betrachteten aus dem Fenster eine Kirche die oft mit der Notre Dame verwechselt wurde und fuhren dann zum Hotel. Mittlerweile waren wir so erschöpft, dass wir nur noch ins Zimmer wollten, einen Moment ausruhen und später dann noch einmal los. Pustekuchen. 
Unser Hotel sah recht neu und gut gepflegt aus. Ein paar Sessel, die neben der Tür standen, waren gleich belegt und so standen wir, mit unserem ganzen Gepäck im Eingangsbereich herum. Rieke wollte die Eincheckung für uns alle übernehmen. Wir warteten und warteten, sie redete und redete und ich begann zuzuhören. Aus irgendeinem Grund verstand ich, was die Dame sagte. Die Zimmer waren noch nicht sauber, der Gepäckraum belegt. Wir hatten zu warten. Wir warteten eine gute dreiviertel Stunde und waren somit auch die letzten, die auf das Zimmer durften. Mit Mühe zogen wir unsere Koffer in den Fahrstuhl und stiegen im ersten Stock wieder aus. Dann gaben wir unseren Code an der Tür ein und hielten die Luft an. Unsere erster Eindruck war: klein. Winzig. Okay, das hatten wir geahnt. Gut das wir das Zimmer vorher gegooglet hatten, denn es sah genauso aus wie auf den Bildern dort. Mit den Dingen konnten wir uns anfreunden, doch dass das Waschbecken direkt im Zimmer war und die Dusche im Grunde auch, nur durch eine Tür getrennt vom Schlafzimmer, war etwas gewöhnungsbedürftig. Die Toilette war separat in einem mini, mini, mini Zimmer. Man konnte gerade hineingehen, sich aufs Klo setzen und wieder hinausgehen. Für mehr war kein Platz.

Auf ging es, mit neuen Kräften. Ich fragte mich wirklich woher mein Körper noch die Energie nahm. Wir schlenderten also über zwei rote Ampeln und unter einer langen Brücke hindurch, wo es keinen vernünftigen Bürgersteig gab. Vor uns lief eine Französin, an deren Versen wir uns gleich hefteten. Zum Glück, denn als wir über die nächste Straße liefen, bemerkten wir nicht, dass es gar keine Ampel für Fußgänger gab. Als wir mitten auf der Straße waren, hörten wir die Autos schräg rechts von uns anfahren. Die Dame vor uns rief uns etwas zu, was wir als „SCHNELL!!” interpretierten. Sie rannte. Wir rannten. Auf der anderen Seite angekommen, lachten wir erstmal.  Nun mussten wir noch eine Baustelle überwinden und gleichzeitig den Supermarkt auf der anderen Straßenseite ansteuern. Mit viel Glück gelang es uns heile anzukommen. Dann ging die Suche nach dem Essen los. Schon bald bemerkten wir, dass wir keinen Kühlschrank hatten, keine Töpfe und kein Herd. Das schloss die meisten Dinge die zu kaufen waren, aus. Wir verließen den Laden mit Wasser und kleinen Rosinentörtchen.

Den Horrorweg entlang, standen wir vor der Metrostation. Unten blickten wir dann erstmal gar nicht durch. Was für ein Ticket brauchten wir? Wo mussten wir lang? Wir stellten uns an einem Automaten an, an dem wir 10 Minuten warteten, nur um dann zu bemerken, dass wir nicht genügend Kleingeld hatten. Scheine wollte der Automat nicht. Also stellten wir uns an die andere Schlange an, um am Schalter ein Ticket zu kaufen. Als wir endlich dran waren bestellte ich auf französisch und bekam sogar das gewünschte Carnet Ticket. Mit neuer Euphorie steckten wir unsere Tickets in den Automaten, der es ein bisschen weiter hinten wieder ausspuckte und uns durch das Drehkreuz gehen ließ.

Unser Plan wurde auseinander gefaltet. Der beste Weg zur Galerie La Fayette wurde ausgekundschaftet und schon saßen wir in einer U-Bahn. Nach einmal umsteigen kamen wir auch wirklich da an wo wir hin wollten. Die Metro spuckte uns aus, wir liefen die Stufen nach oben und schnappten nach Luft. Um uns herum pulsierte das Leben. Menschen, wo man nur hinsah. Zuerst steuerten wir wirklich zu dem riesigen Einkaufszentrum. Es war gigantisch, weiß wie alles hier und ein Gebäude was sich um die Ecke bog. Drinnen war alles noch viel wilder, bunter und lauter. Wir konnten nicht schlendern, wir wurden angerempelt, mit dem Strom mitgerissen und konnten nicht stehen bleiben. Mit großen Augen schaute ich mich um, drehte ab und an ein Preisschild um, verzog das Gesicht und lief weiter. Das ganze Gebäude war rund aufgebaut, auch wenn er an sich vielleicht gar nicht rund war. In der Mitte stand ein riesiger (RIESIGER) Weihnachtsbaum, an dem viele Kugeln und Glitzersachen hingen. Im ersten Stock gab es ein Geländer, was kreisförmig, in großen Abstand, um den Weihnachtsbaum herum lief. Zwischen den kleinen, offenen Geschäften, konnten wir wirklich einen Blick vom Geländer aus erhaschen. Ich schaute nach oben. Die Decke war eher eine Kuppel aus Glas. Viele bunte Glasscheiben ließ sie erleuchten. Von der Decke baumelten silberne Sterne. Was für ein Eindruck.

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Der Eifelturm am Morgen und das La Fayette im Inneren

Als wir dieses teure und überfüllte Geschäft verlassen hatte, zog uns H&M an. Nein, kein Wortspiel. Wir gingen hinein, schlenderten einmal hindurch und standen dann wieder auf der Straße. Es offenbarten sich unzählige Wege die wir gehen konnten. Rechts, links, geradeaus, schräglinks, schrägrechts. Wir waren überfordert und liefen einfach gerade aus. Die Umgebung nahm ich bis auf die hohen weißen Häuser nicht war, denn ich hatte nur Augen für die Franzosen. Musste denn jeder zweite Mensch hier aussehen wie ein Model?!

Wir liefen kreuz und quer durch die breiten Straßen. So langsam machte sich die Müdigkeit in uns breit und wir beschlossen irgendwo einen Kaffe zu trinken oder etwas zu essen. Jedes Restaurant hier hatte überteuerte Preise und so landeten wir schließlich bei einer Fastfood-Kette. Ich fand einen heiße Schokolade für NUR 1,00€. Als ich sie dann letztendlich in der Hand hatte, wusste ich auch warum. Das war eine verdammte Minipfütze! Sie schien, obwohl ich gar nicht trank, immer weniger zu werden. Die Hälfte des Bechers war gar nicht erst voll gewesen und der Becher war winzig. Enttäuschend. Hohe Preise und winzige Leistungen. Gefrustet schlurften wir wieder hinaus. In den Seitenstraßen fanden wir enge Einkaufspassagen. Hinein in die überdachten Gänge, vorbei an den überteuerten Läden und auf der anderen Seite wieder hinaus. Unsere Beine schmerzten, wir machten uns auf den Rückweg. Der kam uns allerdings doppelt so lang vor, wie der Hinweg. Vielleicht wurden auch wir immer langsamer wie sture Esel, die aus Hunger nicht weitergehen wollten. Kein Restaurant rechts oder links hatte etwas bezahlbares im Angebot. Riesige Kreuzungen überquerten wir, an denen die Pfeife der Polizisten uns in den Ohren gellte. Sie regelten tatsächlich den Verkehr hier. Unvorstellbar. Endlich kam das La Fayette wieder in Sicht. Heimweg!

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